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Vorzeige-Start-ups arbeiten auf Topebene fast frauenfrei Berliner Boybands

In den deutschen Vorzeige-Start-ups spielen Frauen keine Rolle. Man gibt sich modern – und bleibt doch ein Männerklub. Woran liegt das?
aus manager magazin 1/2019
Solistin: Bei Delivery Hero lief Doreen Huber als einzige Topmanagerin "im Wolfsrudel" mit. Jetzt baut sie ein eigenes Start-up auf, mit etlichen Frauen.

Solistin: Bei Delivery Hero lief Doreen Huber als einzige Topmanagerin "im Wolfsrudel" mit. Jetzt baut sie ein eigenes Start-up auf, mit etlichen Frauen.

Foto: Dan Burn-Forti

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Diesen Text gibt es auch als Audiostory: Berliner Boybands 

Es waren einmal zwei Freunde, die auszogen, einen digitalen Milliardenkonzern zu erschaffen. Sie wollten Kleider über das Internet verkaufen. Die beiden arbeiteten Tag und Nacht. Sie dachten sich einen prinzenhaften Namen für ihre Firma aus: Zalando. Und bald schon waren sie sehr erfolgreich. Heute ist ihr Unternehmen an der Börse und knapp sieben Milliarden Euro wert.

Zur selben Zeit zogen auch andere Jünglinge los, um im Internet reich zu werden. Sie trafen alsbald auf einen jungen Schweden und taten sich mit ihm zusammen, um ferne Länder zu erobern. Heute ist Delivery Hero als einer der weltweit größten Essenslieferdienste rund sechs Milliarden wert.

Es sind moderne Märchen, deren Helden Stars der Berliner Gründerszene sind, Vorbilder für Tausende Gründer. Nur sind es reine Jungsmärchen geblieben. Heldinnen kommen darin nicht vor. Bis heute sind die Führungsteams von Zalando und Delivery Hero nahezu frauenfrei.

Auch wenn die Firmenkultur beweglicher ist als in der Old Economy, man sich mit lockeren Umgangsformen, bunten Möbeln und flachen Hierarchien aufwendig von den altmodischen Konzernen abhebt – die großen Start-ups sind Männerklubs, oft sogar besonders konservative. Denn während Henkel, Evonik oder Merck sich kräftig um Frauen bemühen, sehen die Herren in den Techfirmen bislang keinen Call to Action.

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