Nach Zusammenbruch Finanzinvestor übernimmt Wirecard Türkei

Der Insolvenzverwalter des Zahlungsabwicklers Wirecard hat die Türkei-Tochter an den Finanzinvestor Finch Capital GB verkauft. Damit ist die letzte verwertbare europäische Tochter verkauft. In Asien laufen noch Verkaufsprozesse.
Wirecard: Die Verwertung der Töchter geht weiter - doch Aktionäre können kaum auf Geld hoffen

Wirecard: Die Verwertung der Töchter geht weiter - doch Aktionäre können kaum auf Geld hoffen

Foto: imago stock&people/ imago images/IPON

Der Gläubigerausschuss habe dem Verkauf der "Wirecard Ödeme Ve Elektronik Para Hizmetleri" (Wirecard Türkei) bereits zugestimmt, die Genehmigung durch die örtlichen Aufsichtsbehörden stehe noch aus, teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffé (58) mit. Käufer ist das neu gegründete, irische Unternehmen Nomu Pay. Die Firma in der Türkei sei die letzte europäische Tochtergesellschaft, die nach dem Verkauf des Kerngeschäfts von Wirecard noch zu verwerten war. Für Töchter in Asien liefen noch Verkaufsprozesse.

Die Wirecard Türkei bietet Online-Zahlungslösungen für unterschiedliche Kunden wie etwa die türkischen Mobilfunkunternehmen an. Dabei bedient sie den regionalen Markt autonom und weitgehend ohne Verflechtungen mit der Wirecard Gruppe oder deren anderen Tochterunternehmen, teilte der Insolvenzverwalter mit. Die Wirecard Türkei sei die letzte europäische Tochtergesellschaft, die nach dem Verkauf des Kerngeschäfts von Wirecard noch zur Verwertung in einem internationalen Investorenprozess anstand. In Asien laufen die Investorenprozesse für einige Tochtergesellschaften dagegen noch weiter.

la
Mehr lesen über