Wirecard-Skandal Shortseller knöpfen sich Finanzaufsicht vor

Jahrelang haben die Spekulanten vor dubiosen Praktiken bei Wirecard gewarnt. Nun attackieren sie Behörden und Wirtschaftsprüfer, die ihre Hinweise ignoriert hatten.
Unter Schutz: Testate der Wirtschaftsprüfer und ein Shortselling-Verbot der Finanzaufsicht haben Wirecard lange unangreifbar gemacht.

Unter Schutz: Testate der Wirtschaftsprüfer und ein Shortselling-Verbot der Finanzaufsicht haben Wirecard lange unangreifbar gemacht.

Foto: Matthias Schrader/ AP

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Es war eine ordentliche Portion an Resignation und Sarkasmus, die sich bei Wirecard-Kritikern wie Eduardo Marques aufgestaut hatte. Seinen Frust packte der Analyst des US-Hedgefonds Valiant Capital in eine gut 20-seitige Studie über den Zahlungsdienstleister aus Aschheim bei München, die er Ende vergangenen Jahres veröffentlichte. Die Titelseite bebilderte er mit einem Palmenstrand und überschrieb das Ganze mit der Zeile: "Wirecard – wo die Shortseller in Rente gehen".

Seit Jahren warnten Börsenspekulanten damals schon vor zweifelhaften Praktiken und betrügerischen Geschäften bei dem Dax-Konzern. Doch die Kritik verpuffte wirkungslos; der Aktienkurs brach zwar ein, erholte sich aber wieder – die deutschen Finanzaufseher eilten dem Unternehmen gegen die Attacken der Shortseller zwischenzeitlich sogar zu Hilfe. Die Kritiker, so Marques' Anspielung, würden sich also wohl noch im Rentenalter erfolglos an Wirecard abarbeiten.

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