GM Einigung im Tarifstreit

Im Tarifstreit zwischen General Motors (GM) und der US-Autogewerkschaft UAW haben sich die Parteien auf einen vorläufigen Abschluss geeinigt. Die Gewerkschaft hatte seit Montag mit einem Streik sämtliche US-Fabriken von GM lahmgelegt.

Detroit - Der US-Autobauer General Motors (GM)  hat sich mit der US-Autogewerkschaft UAW auf einen vorläufigen Tarifabschluss geeinigt. Dieser sehe die Bildung eines neuen Gesundheitsfonds für ausgeschiedene GM-Arbeiter vor, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Detroit mit.

Dies ermöglich es dem Autobauer seine Wettbewerbsfähigkeit deutlich zu verbessern. Bisher trägt der Konzern die Gesundheitskosten seiner ausgeschiedenen Arbeiter selbst.

Mit ihrem Streik der Superlative, an dem sich mehr als 70.000 Arbeiter beteiligt hatten, hatte die Gewerkschaft seit Montag sämtliche US-Fabriken von GM lahmgelegt. Es war der ersten Streik bei General Motors seit knapp 40 Jahren.

GM hatte in den Verhandlungen vor allem die Lohnnebenkosten drücken wollen, die nach Konzernangaben deutlich über denen der japanischen Konkurrenz liegen.

Der Ausgang des Tarifkonflikts gilt als richtungweisend dafür, wie schnell sich die drei großen US-Autobauer - GM, Ford und Chrysler LLC - von ihren zusammen rund 15 Milliarden Dollar an Verlusten aus dem Jahr 2006 erholen werden.

manager-magazin.de mit Material von reuters und dpa