Wohnungsriese Vonovia rechnet trotz Ukraine-Krieg mit Rekordjahr

Der Immobilienkonzern Vonovia erwartet für das laufende Jahr ein Wachstum von voraussichtlich mehr als 20 Prozent – und das trotz der gestiegenen Energiepreise infolge des Ukraine-Krieges.
Vonovia-Chef Rolf Buch: "Wirtschaftlich gesehen erwarten wir ein neues Rekordjahr"

Vonovia-Chef Rolf Buch: "Wirtschaftlich gesehen erwarten wir ein neues Rekordjahr"

Foto: Jakob Hoff / imago images/Jakob Hoff

Der Wohnungsriese Vonovia sieht sich trotz der wirtschaftlichen Folgen des russischen Einmarsches in der Ukraine auf Kurs zu seinen Jahreszielen. "Wirtschaftlich gesehen erwarten wir ein neues Rekordjahr", sagte Vonovia-Chef Rolf Buch (57) in seiner am Montag vorab veröffentlichten Rede für die virtuelle Hauptversammlung am Freitag. Vonovia gehe im laufenden Jahr für zentrale Kennzahlen von einem Wachstum von voraussichtlich mehr als 20 Prozent aus, bekräftigte er. Der Gewinn aus dem operativen Geschäft (Group Funds from Operations/Group FFO) – die bei Immobilienfirmen zentrale Kennziffer – soll damit in einer Bandbreite von rund 2,0 bis 2,1 Milliarden Euro liegen.

Noch vor wenigen Wochen zeigte Buch sich wegen der gestiegenen Energiepreise besorgt und erwartete angesichts dessen für Mieter eine "Riesenproblemflutwelle". Zwei Drittel der Vonovia-Wohnungen werden mit Gas beheizt.

Vonovia hatte den kleineren Rivalen Deutsche Wohnen übernommen, Buch geht die Integration des Zukaufs an. Anfang 2023 soll sie abgeschlossen werden. "Durch den Zusammenschluss mit der Deutsche Wohnen sind wir stärker geworden", sagte Buch laut Redetext.

dri/Reuters
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