Elektromobilität VW will ab 2033 in Europa nur noch E-Autos bauen

Volkswagen will laut seinem neuem Markenchef Thomas Schäfer in Europa spätestens ab 2033 nur noch rein batteriegetriebene Autos bauen. Ursprünglich war dies schrittweise bis 2035 geplant. Schäfer kündigte auch an, bis 2026 zehn neue E-Modelle auf den Markt zu bringen.
Elektrooffensive: Große Stücke hält Volkswagen auf den E-Bulli ID. Buzz. Bis 2026 es zehn neue Elektromodelle geben

Elektrooffensive: Große Stücke hält Volkswagen auf den E-Bulli ID. Buzz. Bis 2026 es zehn neue Elektromodelle geben

Foto: BRENDAN MCDERMID / REUTERS

Volkswagen drückt beim Wechsel in die Elektromobilität aufs Tempo und will in Europa spätestens ab 2033 nur noch rein batteriegetriebene Autos bauen. Markenchef Thomas Schäfer (52) zog damit das bisherige Ziel vor. Noch vor wenigen Monaten hatten sich die Wolfsburger vorgenommen, auf ihrem Heimatmarkt schrittweise zwischen 2033 und 2035 aus dem Geschäft mit Verbrenner-Fahrzeugen auszusteigen. In den USA und China soll dies etwas später geschehen.

Schäfer hatte die Führung der Marke VW Pkw Anfang Juli übernommen. Bei einer Veranstaltung in Berlin kündigte er am Mittwoch zudem eine Neuordnung der Produktion an. Lag der Schwerpunkt bisher bei einzelnen Modellen, sollen die Fabriken fortan stärker nach markenübergreifenden Fahrzeugplattformen organisiert werden.

Gleichzeitig nimmt Schäfer einen neuen Anlauf, um die kostentreibende Modellvielfalt zu verringern. "Weniger machen, dafür richtig", sagte Schäfer. VW will sich stärker auf profitable Fahrzeuge konzentrieren. Die Hauptmarke soll vorangehen, um die Ertragskraft der von Schäfer seit Sommer in Personalunion geleiteten Volumengruppe aus VW-Pkw, Skoda, Seat/Cupra und den VW-Transportern zu steigern. Mittelfristiges Ziel sind 8 Prozent Rendite. Die Marke mit dem VW-Logo peilt bis 2023 eine operative Marge von 6 Prozent an.

Schäfer kündigte bis 2026 zehn neue Elektromodelle an. "Vom Einstiegs-E-Auto mit einem Zielpreis von unter 25.000 Euro über den ID. Buzz bis zum neuen Flaggschiff ID.Aero werden wir in jedem Segment das passende Angebot haben", sagte er seinem Redemanuskript zufolge. Den ID.3, der schon länger auf dem Markt ist, soll es demnächst auch als SUV geben.

dri/Reuters, dpa-afxp
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