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+ - Ungleiche Brüder

Immobilienaktien locken mit Kursgewinnen, Fonds bieten hohe Sicherheit
aus manager magazin 3/2000

Anlagepolitik

Flexibilität

Transparenz

Fungibilität

Steuern

Chancen

Risiken

Immobilien-AG

+ + Stark unterschiedliche Investi- tionsstrategien. Neben der Bestandsvermarktung stehen Projektentwicklungen und Beteiligungen im Mittelpunkt.

+ Sehr hoch. Keinerlei gesetzliche Restriktionen für die Investitions- politik.

- Trotz aktienrechtlicher Bilanzie- rungs- und Publizitätsvor- schriften gering. Zur Bewertung der Bestände fehlt es an allgemein verbindlichen Analysemethoden.

+ Aktien können jederzeit gegen geringe Gebühren über die Börse verkauft werden.

+ Wertzuwächse nach einem Jahr Spekulationsfrist steuerfrei. Dividenden einkommensteuer- pflichtig.

+ Hohe Kursgewinne möglich.

- Abhängig vom jeweiligen allgemeinen Börsentrend.

Offener Fonds

+ In der Regel auf großvolumi- ge Gewerbeimmobilien beschränkt (Büros, Einzel- handel, Hotels). Wohnungen spielen keine Rolle.

- Gering durch strenge Vor- schriften des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften.

- - Wenig Transparenz. Rechen- schaftsberichte bieten meist nur summarische Angaben zu den Fondsobjekten. Be- wertung durch Gutachter- ausschüsse und nicht durch den Markt.

+ Anteilsscheine müssen vom Fondsanbieter jederzeit zu- rückgenommen werden.

+ Ausschüttungen teilweise steuerfrei. Wertzuwächse grundsätzlich nicht besteuert.

- Geringe Rendite.

+ Geringes Risiko durch breite Streuung des Vermögens.

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