Nach Absturz der Aktie Chef von Adidas-Rivale Under Armour räumt seinen Posten

Der US-Sportartikelhersteller Under Armour hat seit November seinen Börsenwert mehr als halbiert. Vorstandschef Patrik Frisk tritt nun zurück und gibt auch seinen Sitz im Verwaltungsrat ab. Ein Nachfolger steht bereits fest.
Under Armour: Der Sportartikelhersteller und Adidas-Konkurrent durchlebt schwierige Zeiten. Colin Browne übernimmt den CEO-Job von Patrik Frisk (im Bild).

Under Armour: Der Sportartikelhersteller und Adidas-Konkurrent durchlebt schwierige Zeiten. Colin Browne übernimmt den CEO-Job von Patrik Frisk (im Bild).

Foto: OLIVIER DOULIERY / AFP

Spitzenwechsel beim US-Sportartikelkonzern Under Armour: Vorstandschef Patrik Frisk tritt am 1. Juni nach nur knapp zweieinhalb Jahren zurück und gibt auch seinen Sitz im Verwaltungsrat ab. Das teilte der Adidas-Rivale am Mittwochabend (Ortszeit) in Baltimore mit. Frisks Nachfolge soll zunächst Colin Browne antreten. Er ist im Vorstand für das Tagesgeschäft zuständig. Browne übernimmt den Top-Job aber nur vorübergehend, bis eine Dauerlösung gefunden ist.

Frisk kam 2017 zu Under Armour. Zuvor leitete er die Geschäfte der Schuhfirma The Aldo Group. Im Januar 2020 löste er Firmengründer Kevin Plank als Vorstandsvorsitzender ab.

Doch Under Armour tut sich schwer. Zuletzt enttäuschte der Sportartikelhersteller mit einem Quartalsverlust und einem schwachen Geschäftsausblick. Auch Konkurrent Adidas tut sich derzeit schwer und leidet vor allem unter einem schwachen Geschäft in Asien .

Die Aktie ist seit November massiv eingebrochen. Am Donnerstag ging es zunächst weiter bergab.

la/dpa-afx
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