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Thyssen Krupp

Fusion Thyssen Krupp: Fazit
aus manager magazin 3/2000

Im März 1997 versuchte Krupp eine feindliche Übernahme von Thyssen, Monate später vereinigten sich die beiden Ruhrkonzerne mehr oder weniger freundschaftlich. Bis der Deal perfekt war, dauerte es quälende eineinhalb Jahre. Fazit: Thyssen-Krupp ist immer noch zu breit aufgestellt.

Positionierung

Synergien

Shareholder Value-Anspruch

u "Thyssen und Krupp passen ideal zusammen" (Aktionärsbrief),

u Mischkonzern mit ausreichender kritischer Masse und führenden Weltmarktpositionen in sechs Kerngeschäftsfeldern.

u Steigende Kostensynergien, ab 2001 jährlich mehr als 1 Milliarde Mark.

u Große Vorteile durch gemeinsamen Marktauftritt (starke US-Präsenz bei Thyssen, Krupp ist in vielen Schwellenländern gut positioniert).

u "Nachhaltige Wertsteigerung des fusionierten Unternehmens" (Aktionärsbrief).

Wirklichkeit

u Abstimmungsschwierigkeiten im Management; zentrale (Krupp) und dezentrale (Thyssen) Führungsprinzipien prallen aufeinander,

u bedrohte Marktstellung in etlichen Geschäftsfeldern.

u Die bei der Fusion verkündeten Personalsparziele wurden in vielen Geschäftsbereichen verfehlt.

u Drastischer Einbruch beim operativen Geschäft im vergangenen Jahr,

u lediglich der für die Stahlsparte angekündigte Börsengang hat der Aktie Auftrieb gegeben.

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