10-Minuten-Lieferdienst Uber-Killer Doordash investiert in Gorillas-Konkurrent Flink

Schlechte Nachrichten für Delivery Hero: Der US-Lieferdienst Doordash pumpt mehrere hundert Millionen US-Dollar in den Gorillas-Konkurrenten Flink. Delivery-Hero-Boss Niklas Östberg hat das Nachsehen.
Foto: Michael Gstettenbauer / imago images

Wochenlang hatte der US-Lieferdienst Doordash mit dem 10-Minuten-Lieferdienst Gorillas aus Berlin um einen Einstieg verhandelt. Am Ende platzte der Deal. Doch Doordash investiert nun dennoch in Deutschland: Der Dienst pumpt mehrere hundert Millionen Dollar in den Berliner Gorillas-Konkurrenten Flink. Dies berichteten Insider dem manager magazin. Zuvor hatte am Donnerstagnachmittag der Wirtschaftsdienst Bloomberg über den Einstieg von Doordash bei Flink berichtet.

Die Bewertung von Flink soll bei der Finanzierungsrunde Insidern zufolge bei 2,1 Milliarden Dollar liegen. Auch bestehende Investoren, darunter Northzone, sollen investieren. Der US-Lieferdienst Doordash (Börsenwert 65 Milliarden Dollar) expandiert besonders druckvoll und wird deshalb allseits gefürchtet. In den USA hat er innerhalb von drei Jahren den Lieferarm des Fahrdienstes Uber niedergerungen.

Pläne von Delivery Hero gescheitert

Doordash sucht seit geraumer Zeit nach einem Einstieg in Deutschland. Bereits im Oktober oder November könnte Doordash Insidern zufolge in Stuttgart oder Frankfurt starten,  inklusive Lebensmittel-Schnelllieferung. Insider erwarten, dass Doordash trotz des Einstiegs bei Flink an den eigenen Plänen für den Markteintritt festhält.

Der Einstieg des US-Riesen Doordash ist eine schlechte Nachricht für Delivery Hero: CEO Niklas Östberg, der bei Gorillas einsteigen will , wollte eigentlich Gorillas und Flink miteinander verschmelzen. Doch diese Pläne durchkreuzt der Einstieg von Doordash nun.

jr
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