Verizon will nicht mehr Investor Apollo übernimmt Yahoo und AOL

Yahoo und AOL gehörten zu den Pionieren im Internet, doch inzwischen haben andere Konzerne im Web die Vorherrschaft. Die beiden Altmarken wechseln nun einmal mehr den Besitzer.
Yahoo-Logo am Firmensitz in Kalifornien: Das Internetunternehmen geht zusammen mit AOL an Apollo

Yahoo-Logo am Firmensitz in Kalifornien: Das Internetunternehmen geht zusammen mit AOL an Apollo

Foto: JUSTIN SULLIVAN/ AFP

Der US-Telekommunikationsriese Verizon hat sich von den Internetpionieren Yahoo und AOL getrennt. Die beiden Unternehmen würden für fünf Milliarden Dollar (4,15 Milliarden Euro) an die Private-Equity-Gesellschaft Apollo Global Management verkauft, gab Verizon am Montag bekannt. Der Deal umfasst demnach die gesamte Verizon Media-Sparte, der neben Yahoo und AOL auch deren Werbetechnologiemarken angehören.

Verizon hatte Yahoo und AOL im Jahr 2017 fusioniert. Nun behält der US-Telekommunikationskonzern einen zehnprozentigen Anteil an dem Unternehmen, auch Vorstandschef Guru Gowrappan bleibt Verizon zufolge im Amt. "Wir sind begeistert, dabei zu helfen, das enorme Potenzial von Yahoo und seiner unvergleichlichen Markensammlung zu erschließen", sagte Reed Rayman, Partner bei Apollo. Sein Kollege David Sambur fügte hinzu, er glaube fest an den "makroökonomischen Rückenwind" im Technologiebereich, der die Wachstumsaussichten von Yahoo verbessere.

Verizon kaufte den Internetpionier Yahoo erst im Jahr 2017 für rund 4,5 Milliarden US-Dollar. Bereits zwei Jahre zuvor hatte der US-Telekommunikationskonzern AOL übernommen. Mit der Fusion der beiden Stars des frühen Internets wollte Verizon mit den Giganten Google und Facebook konkurrieren. Doch AOL und Yahoo verloren zunehmend an Strahlkraft, während Internetnutzer zu neueren Plattformen abwanderten.

cr/afp
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