Hohe Investitionen Samsung will eine Million neue Jobs schaffen

Der südkoreanische Konzern Samsung will das Wachstum bei Halbleitern und mit Biopharmazeutika vorantreiben. Dabei sollen in fünf Jahren eine Million neue Jobs entstehen. Doch auch der US-Rivale Intel hat große Investitionspläne.
Ehrgeizige Pläne: Die Investitionen von Samsung liegen 30 Prozent über denen im Fünf-Jahres-Zeitraum zuvor

Ehrgeizige Pläne: Die Investitionen von Samsung liegen 30 Prozent über denen im Fünf-Jahres-Zeitraum zuvor

Foto: KIM HONG-JI / REUTERS

Samsung will in den kommenden fünf Jahren 450 Billionen Won (334 Milliarden Euro) investieren, um das Wachstum seiner Geschäfte mit Halbleitern und Biopharmazeutika voranzutreiben.

Die Investitionen liegen 30 Prozent über denen in den fünf Jahren bis 2021, wie der südkoreanische Elektronikkonzern mitteilte. Voraussichtlich würden rund eine Million neuer Arbeitsplätze geschaffen. Die Sicherung der heimischen Chip- und Bio-Lieferketten habe strategische Bedeutung und sei wichtig für die wirtschaftliche Sicherheit Südkoreas, teilte Samsung mit.

Auch andere Großkonzerne wie Intel haben jüngst neue Investitionen angekündigt. Der Halbleiterhersteller plant, neue Fabriken unter anderem in Deutschland hochzuziehen, und peilt dafür in diesem Jahr Investitionen von 27 Milliarden Dollar an. Der US-Konzern baut mit staatlicher Milliarden-Unterstützung sein neues Mega-Chip-Areal in Magdeburg. Spätestens im Frühjahr 2023 sollen die Bauarbeiten in Magdeburg beginnen. 2027 soll dann die Produktion starten.

Intel befindet sich mitten in der aktuellen Chipkrise, die vor allem Autokonzerne und Technologiefirmen umtreibt, auf einem nie dagewesenen Expansionskurs. Neben Magdeburg will der Konzern ein neues Forschungszentrum in Frankreich errichten sowie in Italien, Polen und Spanien und Irland investieren, wo Intel das bisher einzige Europa-Werk betreibt.

sio/Reuters
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