Weltgrößtes Foxconn-Werk iPhone-Produktion in China bis Jahresende eingeschränkt

Der Apple-Zulieferer Foxconn wird die Produktion offenbar erst nach Weihnachten wieder hochfahren. Arbeiter in der weltweit größten iPhone-Fabrik hatten gegen die Arbeitsbedingungen protestiert, Tausende gekündigt.
Coronatest im Foxconn-Werk: Viele Unwägbarkeiten

Coronatest im Foxconn-Werk: Viele Unwägbarkeiten

Foto: CHINATOPIX / AP / dpa

Der Apple-Zulieferer Foxconn wird Insidern zufolge die Folgen der chinesischen Coronapolitik vor Weihnachten nicht vollständig in den Griff bekommen. Das weltweit größte iPhone-Werk in Zhengzhou werde erst zwischen Ende Dezember und Anfang Januar die Produktion in vollem Umfang wieder aufnehmen können, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Foxconn arbeite mit den lokalen Behörden zusammen, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren, aber es gebe noch viele Unwägbarkeiten. Foxconn lehnte eine Anfrage von Reuters zur Stellungnahme zunächst ab.

Wegen der erneuten Coronaausbrüche in China operiert das Foxconn-Werk seit Wochen in einem sogenannten geschlossenen Kreislauf. Dies bedeutet, dass die insgesamt 200.000 Beschäftigten von der Außenwelt abgeschottet auf dem Gelände leben und arbeiten. Die Maßnahmen schürten Unzufriedenheit unter den Arbeitern, es kam zu seltenen Szenen offener Meinungsverschiedenheiten und Ausschreitungen, viele Arbeiter flohen.

mik/Reuters

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