Agrarchemiekonzern Syngenta steigert Gewinn vor Börsengang deutlich

Der Agrarkonzern Syngenta profitiert von der globalen Nahrungsmittelkrise. Für das erste Halbjahr verbucht der Bayer-Konkurrent ein Umsatzplus von einem Viertel. Beim Gewinn legt er sogar um ein Drittel zu.
18,1 Milliarden Dollar: Der Agrarchemiekonzern Syngenta Group hat den Umsatz mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut im ersten Halbjahr um ein Viertel gesteigert

18,1 Milliarden Dollar: Der Agrarchemiekonzern Syngenta Group hat den Umsatz mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut im ersten Halbjahr um ein Viertel gesteigert

Foto: ARND WIEGMANN/ REUTERS

Der Agrarchemiekonzern Syngenta Group hat den Umsatz mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut im ersten Halbjahr um ein Viertel auf 18,1 Milliarden Dollar gesteigert. Der operative Gewinn (Ebitda) legte 32 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar zu, wie das zum chinesischen Staatskonzern Sinochem gehörende Unternehmen am Dienstag mitteilte. Grund dafür waren die globale Nahrungsmittelkrise und die Folgen des Klimawandels.

Vor allem zu Saatgut griffen die Landwirte. Wachstumsmotor war das Geschäft in China. Alleine das chinesische Agrargeschäft (Syngenta Group China) erhöhte die Umsätze um 26 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar. Aber auch der größte Geschäftsbereich Pflanzenschutz (Syngenta Crop Protection) legte seinen Umsatz um 25 Prozent zu. Syngenta konnte zudem die Produktivität steigern und die Preise anheben.

Börsengang Ende des Jahres geplant

Neues zum geplanten Börsengang gab es nicht. Der Konkurrent von Bayer und der amerikanischen Corteva strebt früheren Angaben zufolge bis zum Jahresende an den STAR Market der Börse Shanghai. 2020 betonte das Unternehmen noch, es bis Mitte des Jahres 2022 an die Börse zu schaffen.

Syngenta war früher an der Schweizer Börse gelistet. 2017 kaufte ChemChina das Unternehmen für 43 Milliarden US-Dollar. Unternehmen hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Nachhaltigkeit im Agrarsektor zu fördern und Landwirten dabei zu helfen, die Auswirkungen des Klimawandels besser zu meistern.

mje/ Reuters
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