Kompletter Rückzug Starbucks gibt Geschäft und Marke in Russland auf

Nach McDonald's schließt nun auch Starbucks wegen des Ukraine-Kriegs seine Filialen in Russland dauerhaft. Bereits seit März hatte die weltgrößte Café-Kette den Betrieb ausgesetzt.
Eine Starbucks-Filiale in der Nähe von Moskau: In Russland wird es die Marke künftig nicht mehr geben

Eine Starbucks-Filiale in der Nähe von Moskau: In Russland wird es die Marke künftig nicht mehr geben

Foto: © Alexander Natruskin / Reuters/ REUTERS

Die weltgrößte Café-Kette Starbucks will sich angesichts des Krieges gegen die Ukraine nach rund 15 Jahren komplett aus Russland zurückziehen. Der Konzern kündigte am Montag an, seine Geschäfte in dem Land dauerhaft zu schließen und seine Markenpräsenz dort aufzugeben. Starbucks hatte den Betrieb in Russland bereits im März aus Protest gegen den Einmarsch in die Ukraine ausgesetzt.

Die Kette ist seit 2007 in Russland vertreten und hatte dort zuletzt rund 130 Filialen mit etwa 2000 Mitarbeitern. Die Beschäftigten will Starbucks nach eigenen Angaben für sechs Monate weiterbezahlen und sie bei der Suche nach neuen Jobs unterstützen. Zum konkreten Zeitplan und Ablauf des Rückzugs aus Russland sowie zu den finanziellen Details machte der Konzern zunächst keine Angaben.

Zuvor kündigten bereits einige andere Konzerne ihren Rückzug an. Der weltgrößte Burger-Brater McDonald's gab vergangene Woche bekannt, sein Russland-Geschäft zu verkaufen. Die Filialen hatte die Fast-Food-Kette ebenfalls bereits im März geschlossen.

dri/dpa-afxp
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