Standort Österreich Das bessere Deutschland

In einem Report "Österreich - das bessere Deutschland?" analysierte manager magazin im März dieses Jahres die Vorzüge der Alpenrepublik. Das ausgesprochen günstige Profil Österreichs für Investoren bestätigt sich auch im aktuellen EU-Standortranking.

Hamburg - Kein anderes EU-Land hat so viele Standorte in den Top 100 der Rangliste der 1207 EU-Regionen wie Österreich. Aktuell sind es 18, dank günstiger Standortentwicklung dürfte sich die Position der Alpenrepublik noch weiter verbessern. Lediglich das deutlich kleinere Irland schneidet mit seinen insgesamt acht Regionen noch besser ab.

Nach der Studie des manager magazins werden sich im Jahr 2010 sogar 21 (Szenario mit weiteren deutschen Reformen) beziehungsweise 25 Regionen Österreichs (Szenario mit Fortschreibung der bisherigen Trends) in den Top 100 der EU-Standortliga finden.

Das Alpenland verfügt aus Investorensicht über ein deutlich günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis als Deutschland. Bei vergleichbaren Standortqualitäten liegen die Lohnstückkosten, vor allem dank längerer Arbeitszeiten und niedrigerer Lohnnebenkosten, deutlich unter deutschem Niveau, nämlich bei im Schnitt rund 60 Prozent der Produktivität der Beschäftigten.

Nur Wien fällt mit Lohnstückkosten von annähernd 90 Prozent aus diesem Muster heraus. Auch die Unternehmenssteuern von 25 Prozent haben ein wettbewerbsfähiges Niveau.

Österreich verbessert seine Standortqualität weiter. Dank solider Fortschritte bei der Produktivität bei gleichzeitiger Lohnzurückhaltung sinken die Lohnstückkosten bis 2010 deutlich.

Auch eine dank Reformen wettbewerbsfähigere Bundesrepublik würde nichts am guten Abschneiden Österreichs ändern. Die Alpenrepublik bleibt - das bessere Deutschland.

Österreichs Standorte

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