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Schwer erziehbar

Tchibo: Hass und Missgunst in der Eigentümerfamilie Herz stürzten den Markenartikler in eine ernste Führungskrise. Die Machenschaften der Gründererben muten verantwortungslos und menschenverachtend an.
Von Arno Balzer und Sören Jensen
aus manager magazin 2/2001

Günter Herz (60) könnte mit sich und der Welt zufrieden sein. Die Hamburger Tchibo-Gruppe, die ihm zum Teil gehört und die er seit fast 36 Jahren leitet, wird für das Jahr 2000 das beste Ergebnis ihrer Geschichte vorlegen.

Mit 1,25 Milliarden Mark erwirtschaftete der Konzern, zu dem die Kaffeeröstereien Tchibo und Eduscho, der Zigarettenhersteller Reemtsma und eine 28-prozentige Beteiligung am Kosmetikanbieter Beiersdorf (Nivea) gehören, etwa doppelt so viel Gewinn wie im Vorjahr. Das entspricht einer Umsatzrendite von gut 10 Prozent vor Steuern.

Ein schöner Erfolg für den ältesten Sohn des Tchibo-Gründers Max Herz. Zufrieden zeigen könnten sich auch Günters vier Geschwister und die Mutter, denen das Unternehmen gemeinsam mit Günter gehört.

Dem gelang es binnen dreieinhalb Jahrzehnten, das Familienvermögen kontinuierlich zu mehren. Als der Vater 1965 starb, war die Firma gut 100 Millionen Mark wert; heute sind es weit mehr als 15 Milliarden. Zudem zahlte das Unternehmen regelmäßig üppige Dividenden an die Gesellschafter aus, zuletzt etwa 100 Millionen Mark jährlich.

All diese Wohltaten wären gewiss ein Grund zur Dankbarkeit. Doch von derartigen Gefühlen ist die Familie weit entfernt. Die Geschwister sind untereinander zerstritten. Nur Günters einzige Schwester, Daniela Herz-Schnoeckel (47), hält zum langjährigen Unternehmenschef.

Die Brüder Michael (57), Wolfgang (51) und Joachim Herz (59) feinden den Mann an, der in der Öffentlichkeit als "Mister Tchibo" gilt; sie neiden ihm den Ruhm und auch den Erfolg, von dem sie selbst so sehr profitieren. Ingeburg Herz, die 80-jährige Witwe Max Herz', sieht dem unwürdigen Treiben ihrer Kinder ebenso fassungs- wie machtlos zu.

Günter Herz hat nun auf all die Missgunst, die Eifersucht und den Hass, die ihm entgegenschlugen, reagiert. Ende Dezember 2000 erklärte er den vorzeitigen Rückzug von seinem Vorstandsposten bei der Tchibo Holding AG zum 31. Januar 2001, elf Monate vor Ablauf seines Vertrags.

Zwar kam er mit diesem Schritt nur seiner Ablösung zum Jahresende 2001 zuvor. Doch er wusste, dass er die Familie in arge Verlegenheit bringen würde. Denn auch der zweite Holdingvorstand, Finanzchef Wilfried Boysen (60), hatte sich gerade verabschiedet. Dessen Nachfolger Peter Diesch (46) tritt frühestens Mitte Februar 2001 an.

Der Konzern mit 21 000 Mitarbeitern drohte zeitweise führungslos zu werden - Ergebnis eines übermütigen, mehr noch: verantwortungslosen Streits reicher Erben, die allem Anschein nach ihre frühkindlichen Trotzphasen niemals überwunden haben.

Für den abrupten Abschied, zu dem er sich "schweren Herzens" entschlossen habe, machte Günter Herz sowohl die Gesellschaftermehrheit, also seine Brüder, als auch den familienfremden Aufsichtsratsvorsitzenden Jens Odewald (60), den früheren Kaufhof-Chef, verantwortlich. Das Vertrauensverhältnis zwischen Aufsichtsrat und Vorstandschef sei "irreparabel zerrüttet", ließ Herz Anfang Januar öffentlich wissen.

Prompt konterte Odewald per Pressemitteilung, so weit es zu Belastungen des Verhältnisses gekommen sei, sei dies nicht vom Aufsichtsrat ausgegangen.

Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Die Aussagen beider Seiten zeichneten, wen wundert's, nur ein höchst unvollständiges Bild des Familiendramas. Es war keine Rede davon,

m mit welchen Machenschaften die Herz-Brüder seit Jahren einander zu zermürben versuchen und um die Macht im Konzern kämpfen;

m wie parteiisch der eigentlich zur Neutralität verpflichtete Aufsichtsratschef Odewald taktierte und

m dass dem Konzern auf Grund des Geschwisterzwistes nun sogar eine feindliche Übernahme droht.

Die tiefere Ursache für das heutige Zerwürfnis liegt darin, dass Max Herz 1965 kein eindeutiges Testament hinterließ. So griff die gesetz-liche Regelung. Die Witwe erbte 25 Prozent, die fünf Kinder erhielten je 15 Prozent der Firma. Diese Zersplitterung der Anteile erschwert seither die Willensbildung im Unternehmen ganz erheblich, zumal Max Herz keinen Nachfolger bestimmt hatte.

Günter übernahm die Firmenleitung - ganz einfach, weil er mit seinen 24 Jahren der Älteste war. Daniela und Wolfgang waren damals noch nicht einmal volljährig.

Günter leistete keine schlechte Arbeit. In den folgenden zwei Jahrzehnten hatte er meist auch die Mehrheit der Familie auf seiner Seite. In diese Zeit fielen so erfolgreiche Investitionen wie die Beiersdorf-Beteiligung und der Kauf von Reemtsma (siehe Chronik links).

In den 80er Jahren war es dann aus mit dem Familienfrieden. Nicht dass Tchibo in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten wäre; vielmehr lebten die Herz-Buben nun ihre finanziell erstarkten Egos aus. Das führte so weit, dass Günter 1989 seinen Bruder Michael, damals Vertriebschef, aus der Geschäftsführung drängte.

Um den Familienzwist aus dem Unternehmen herauszuhalten, hatten die Gesellschafter kurz zuvor einen Poolvertrag geschlossen. Im Innenverhältnis entschied die Mehrheit; die stützte weiterhin Günter.

Die komfortable Machtposition des Firmenchefs schmolz Mitte der 90er Jahre. Die Mutter verringerte zugunsten der Kinder ihren Anteil auf rund 10 Prozent. Nun kamen Michael, Joachim und Wolfgang zusammen auf 51 Prozent, Günter und Daniela hingegen nur auf 39 Prozent.

Zudem schlug sich die Mutter, eine emotional gesteuerte Frau, mehr und mehr auf Michaels Seite; sie übertrug ihm sogar ihre Stimmrechte, offenbar aus sentimentaler Dankbarkeit. Michael hatte nach dem Tod des Vaters am längsten zu Hause gewohnt.

Obwohl fortan immer öfter in der Minderheit, erhielt Günter 1996 noch einmal einen Fünf-Jahres-Vertrag als Vorstand. Insgeheim aber verabredeten seine Brüder schon damals in einem Unter-Poolvertrag, dass diese Amtsperiode Günters letzte sein würde; Ende 2001 sollte Schluss sein.

Die Entscheidung stellte offenbar eine späte Rache der Geschwister dar. So verzeiht Michael dem ältesten Bruder bis heute nicht, dass der ihn 1989 um seinen Job in der Tchibo-Geschäftsführung gebracht hatte. Und Joachim hasst Günter, weil der ihn in der Jugendzeit schlecht behandelte.

Günter Herz selbst erfuhr erst ein Jahr später davon, dass seine Zeit als Tchibo-Chef 2001 enden würde. Der Unter-Poolvertrag mit der Fristenregelung wurde eines Tages - ob versehentlich oder absichtlich, ist nicht mehr zu ermitteln - bei einer Aufsichtsratssitzung ausgelegt. Nach der Lektüre schien Günter wie vom Schlag gerührt; aber immerhin wusste er nun, was ihm bevorstehen würde.

Kampflos aufzugeben entsprach nicht seinem Naturell. Gemeinsam mit Daniela versuchte er 1999, den anderen Familienmitgliedern Anteile abzukaufen - ohne Erfolg.

Nun verlegte er sich auf die ent-gegengesetzte Strategie; er wollte seine und Danielas Anteile aus dem Pool herauslösen. Auf diese Weise, so das Kalkül, könnte er den Brüdern mit einem Verkauf der Aktien drohen.

Günter und Daniela veräußerten 31,7 Prozent der Tchibo-Anteile an eine Gesellschaft namens G.D.H.G. Fonds Vermögensverwaltungsgesellschaft. G steht für Günter, D für Daniela, H für Herz und G für Gellert.

An der G.D.H.G. hatte sich nämlich neben Günter und Daniela Herz auch der Hamburger Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater Otto Gellert (71) beteiligt. Gellert ist langjähriger Berater der Tchibo-Firmen und gilt als enger Vertrauter von Günter Herz. Seine Anteile könnten einmal von anderen außenstehenden Aktionären übernommen werden. Auch die Kinder von Günter Herz halten G.D.H.G-Anteile, während Danielas Kinder nun direkt bei der Tchibo Holding engagiert sind.

Zwar verfügten Günters und Danielas Geschwister gemäß Poolvertrag über ein Vorkaufsrecht für die Aktien; die zweimonatige Einspruchsfrist ließen sie jedoch ungenutzt verstreichen. Auf diese Weise sind die Aktien nun nicht mehr dem erst im Jahr 2004 auslaufenden Poolvertrag unterworfen.

Ein weiterer Nutzeffekt der neuen Konstruktion: Günters und Danielas Kinder besitzen schon jetzt Firmenanteile; sie brauchen später weniger Erbschaftsteuer zu bezahlen.

Für die Gesellschaft indes wirkte sich viel einschneidender aus, dass jetzt ein Familienfremder beteiligt war. Bei einer Vorbesprechung zur letztjährigen Hauptversammlung am 4. Juli 2000 trat erstmals ein unabhängiger Aktionär auf, nämlich der Berater Otto Gellert.

Gemeinsam mit Günter Herz trug er ein Konzept für die künftige Führung und Strategie vor. Die Holding sollte von einem familienfremden Management geführt werden. Dies schon deshalb, weil die Familie in der nachfolgenden Generation bereits aus 15 Stämmen bestehen wird und die Probleme der streitlustigen Sippe sich multiplizieren werden.

In den Aufsichtsrat sollten aus der Familie, so der Vorschlag, lediglich die Gegenpole Günter und Michael Herz entsandt werden. Daneben sollten dem Gremium nur unabhängige Vertreter angehören, die auch den Aufsichtsratschef stellen müssten. Diese Führungsstruktur sollte für mindestens acht Jahre gelten.

Darüber hinaus machten sich die Gesellschafter Günter Herz und Gellert Gedanken darüber, wie es mit Tchibo weitergehen sollte.

Einigkeit bestand darüber, dass die Kaffeefirma - in Deutschland mit 33 Prozent Marktanteil die Nummer eins - durch Akquisitionen ausgebaut werden soll. Reemtsma, so die Idee, könnte durch massive Zukäufe in Osteuropa und Asien gestärkt werden. Bereits in den nächsten Wochen muss der Zigarettenhersteller entscheiden, ob er sich am Bieterverfahren um Austria Tabak beteiligen will.

Die Beiersdorf-Beteiligung möchte Tchibo in jedem Fall behalten, nach Möglichkeit sogar aufstocken, wenn die Allianz im Jahr 2002 ihr Paket (38 Prozent) verkauft.

Die Vorwärtsstrategie würde den Kapitalbedarf der Tchibo Holding beträchtlich erhöhen, nach ersten Kalkulationen um etwa zehn Milliarden Mark. Die Reserven würden für diese Pläne nicht ausreichen, das Unternehmen müsste an die Börse gehen. Herz und Gellert sprachen in der Hauptversammlung von einem Anteil von vielleicht 25 Prozent. Ihr Hintergedanke: Ein derart großer Anteil außenstehender Aktionäre würde die Familie disziplinieren.

Im Moment freilich ist von Selbstbeherrschung oder Selbstbeschränkung nicht viel zu spüren. Zwar verhandelte Günter im zweiten Halbjahr 2000 mit Michael über das Konzept; während dieser Zeit galt sogar eine Art Friedenspflicht.

Die aber ist durch hässliche Vorgänge am Jahresende 2000 nachhaltig gestört worden. Denn inzwischen hatten Günters Brüder den Oberaufseher Jens Odewald, seit 1997 im Amt, ganz auf ihre Seite gezogen. Offensichtlich ließ sich Odewald gegen den Vorstandschef instrumentalisieren.

Der Streit eskalierte. Im Dezember 2000 ließ Odewald - bis 1995 Kaufhof-Chef, seither im Investmentgeschäft tätig - im Aufsichtsratsplenum einen förmlichen Beschluss darüber fassen, dass Günters Vertrag nicht verlängert würde.

Ein unübliches Verfahren und noch dazu eine öffentliche Bloßstellung für Günter Herz: In anderen Aktiengesellschaften hätte es ausgereicht, das Vertragsverhältnis auslaufen zu lassen und einen neuen Vorstands- chef zu berufen.

Herz' Vertrag enthielt freilich eine Klausel, wonach er ein Jahr vor Auslaufen der Bestellung gefragt werden musste, ob er weitermachen wolle. Sagte er ja, müsste das Kontroll-gremium über die Verlängerung entscheiden; sagte er nein, bedürfte es keiner weiteren Beschlussfassung.

Nun hatte Günter in den letzten Monaten des vergangenen Jahres - so empfanden es jedenfalls seine Brüder und auch Odewald - durchblicken lassen, dass er amtsmüde sei.

In einer Aufsichtsratssitzung Ende November 2000 wandte Odewald sich mit den Worten an Günter Herz: "Ihr Vertrag soll nicht verlängert werden, aber Sie wollen ja auch nicht mehr." Darauf entgegnete Günter zur Überraschung der Aufsichtsräte: "Ich bin ja noch gar nicht gefragt worden; ich könnte mir durchaus vorstellen, noch eine Weile zu bleiben."

Damit war die Sitzung geplatzt, denn über eine Nichtverlängerung hätte nur entschieden werden können, wenn dieser Punkt ausdrücklich in der Einladung vermerkt gewesen wäre. Folglich berief Odewald eine neue Sitzung mit einem entsprechenden Tagesordnungspunkt für den 14. Dezember ein. Zu diesem Treffen erschien Günter Herz nicht, in seiner Abwesenheit wurde der für ihn bittere Beschluss gefasst.

Auch mit einer anderen Aktion düpierte der Aufsichtsratschef den Unternehmer Herz. Anfang 2001 wurde bei der Holding ein neuer Finanzvorstand gebraucht. Der bisherige Amtsinhaber Boysen, ein ehemaliger Internatskamerad von Günter Herz, war der Restfamilie allein wegen dieser Nähe zum Vorstandschef verdächtig. So wurde ausgemacht, dass Boysen eine Etage tiefer, zur Tochter Reemtsma, wechseln sollte.

Als Nachfolger wählte der Aufsichtsratsvorsitzende einen Kandidaten aus, der bisher bei der Daimler-Chrysler Aerospace (Airbus) in Hamburg arbeitete, den Finanzmann Peter Diesch.

Odewald weihte zwar die Aufsichtsräte ein; er hielt es indes für besser, den Vorstandsvorsitzenden Günter Herz, der mit dem neuen Mann immerhin noch ein Jahr eng zusammenarbeiten sollte, nicht allzu früh zu informieren. Für dieses Vorgehen machte Odewald Gründe geltend: Der menschlich schwierige Herz habe einen ersten Kandidaten bei einem Vorgespräch vergrault.

Freilich sagte Herz dem Bewerber damals nur, was der Wahrheit entsprach: Er, Günter Herz, habe natürlich seine Vorstellungen von der Zukunft des Konzerns; die Gesellschaftermehrheit sei aber anderer Meinung. Verstört sagte der Aspirant ab.

So kam es, dass Odewald es vorzog, die Bewerbung von Diesch dem Vorstandschef gegenüber zunächst geheim zu halten. Erst am Tag vor der Aufsichtsratssitzung, bei einem Treffen des Präsidiums, zu dem Herz kurzfristig eingeladen wurde, sollten Herz und Diesch sich kennen lernen. Doch Herz hatte keine Zeit, er erschien daher ebenso wenig wie tags darauf zu jener Sitzung, in der er abgewählt wurde.

Kurz vor Silvester erklärte Günter Herz tief gekränkt seinen vorzeitigen Rücktritt per Ende Januar 2001. Zu seinem Nachfolger berief der Aufsichtsrat den früheren Reemtsma-Chef Ludger Staby (65) - eine Übergangslösung. Bis Ende 2001 wird Odewald die Spitze dauerhaft besetzen.

Über viel Macht verfügt das Management nicht. Für alle großen Maßnahmen, etwa den Kauf oder Verkauf von Firmen, braucht der Vorstand eine 75-prozentige Mehrheit der Aktionäre - also auch die Zustimmung von Günter Herz.

Und der wird es dem Management kaum einfach machen. Mittlerweile scheint sich Herz' Gefühlslage irgendwo zwischen Enttäuschung und Rachsucht zu bewegen. Wenn der Frust überwiegt, schließt er vielleicht ganz mit dem Kapitel Tchibo ab. Günter und Daniela boten ihre Aktien bereits den Brüdern an. Doch es gab keine Einigung über den Preis.

Nun scheinen Günter und Daniela bereit zu sein, ihre Anteile Außenstehenden anzudienen. Große Nahrungsmittelkonzerne wie etwa Nestlé wären sicher interessiert.

Wieder einmal droht kindischer Familienzwist zum Ende einer Traditionsfirma zu führen. Arno Balzer/Sören Jensen

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Chronik

1949 Max Herz und Carl Tchilling-Hiryan gründen eine Firma für den Versand von Röstkaffee. Aus der Kombination von "Tchilling" und "Bohne" entstand später der Firmenname Tchibo.

1965 Max Herz stirbt, die Söhne Günter und Michael übernehmen die Geschäftsführung. Damaliger Unternehmenswert: rund 100 Millionen Mark.

1977 Tchibo kauft für etwa 150 Millionen Mark knapp 26 Prozent an der Beiersdorf AG (Nivea, Tesa).

1980 Tchibo erwirbt die Mehrheit am Zigarettenhersteller Reemtsma (West). Der Anteil wird später noch auf 76 Prozent aufgestockt.

1989 Michael Herz scheidet aus dem Tchibo-Manage- ment aus und wechselt später in den Aufsichtsrat. Günter Herz wird die klare Nummer eins im Konzern.

1997 Tchibo übernimmt den Bremer Kaffee-Konkurrenten Eduscho.

2001 Günter Herz legt seinen Posten als Tchibo-Vorstandsvorsitzender nieder. Der Unternehmenswert beträgt 15 bis 20 Milliarden Mark.

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