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Bayer-Vorstandsvorsitzender Manfred Schneider: Porträt
aus manager magazin 3/2000

"Nun bist du ein armes Schwein", sagten seine Freunde, als Manfred Schneider am 29. April 1992 Bayer-Vorstandsvorsitzender wurde. Der neue CEO empfand ganz anders: Endlich war er oben.

Schneider hat Betriebswirtschaft studiert und anschließend als Assis- tent an der TH in Aachen promoviert. Zu Bayer kam er 1966 über eine Stellenanzeige. Gesucht wurde ein Mann für die Organisationsabteilung. Nach der Bewährungsprobe bei einer Bayer-Tochter, der Duisburger Kupferhütte, wechselte er 1981 in das Finanzressort und wurde 1987 Vorstand.

Als Klassensprecher hat Schneider schon früh geübt, sich zu Wort zu melden. In der Schulmannschaft fiel er als flinker Mittelfeldspieler auf. Der Sport blieb bis heute sein Hobby. Schneider ist treuer Anhänger des Fußballclubs Bayer 04 und verpasst kein Heimspiel.

Im Oktober wurde der 61-Jährige für zwei Jahre zum Präsidenten der Chemieindustrie (VCI) gewählt. Das gesellschaftspolitische Amt trifft seine Neigung, mit Politikern hart ins Gericht zu gehen.

Schneiders Vertrag bei Bayer endet mit der Hauptversammlung 2001. Es ist geplant, seine Amtszeit auf der AR-Sitzung im September um ein Jahr zu verlängern.

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