Patentstreit Biontech verklagt Curevac in den USA

Die Biotechfirma Curevac sieht ihre Patente durch den milliardenfach verkauften Corona-Impfstoff von Biontech verletzt. Auf die Klage reagiert Biontech jetzt mit einer Feststellungsklage in den USA.
Comirnaty: Biontechs Corona-Impfstoff hat dem Mainzer Unternehmen und Pfizer MIlliarden in die Kasse gespült, Curevac sieht durch den Impfstoff mehrere seiner Patente verletzt, Biontech bestreitet das

Comirnaty: Biontechs Corona-Impfstoff hat dem Mainzer Unternehmen und Pfizer MIlliarden in die Kasse gespült, Curevac sieht durch den Impfstoff mehrere seiner Patente verletzt, Biontech bestreitet das

Foto: Fabrizio Bensch / REUTERS

Das Biotechunternehmen Biontech geht gegen die Patentvorwürfe seines Konkurrenten Curevac vor. Zusammen mit seinem US-Partner Pfizer habe Biontech eine Feststellungsklage beim Bundesbezirksgericht in Massachusetts eingereicht, teilte die Mainzer Gesellschaft am Dienstag mit.

Die beiden Unternehmen wollten damit ein Urteil erwirken, dass drei der US-Patente von Curevac nicht durch ihren Covid-19-Impfstoff Comirnaty verletzt werden. Dieser basiere vielmehr auf der geschützten mRNA-Technologie von Biontech .

Der Mainzer Impfstoffhersteller hatte bereits angekündigt, nach der Klage von Curevac alle rechtlichen Optionen zu prüfen. Das Tübinger Biotechunternehmen hatte Anfang des Monats mitgeteilt, seine Patente durch den milliardenfach verkauften Impfstoff von Biontech verletzt zu sehen. Es habe deshalb Klage gegen Biontech und zwei Tochtergesellschaften des Unternehmens beim Landgericht Düsseldorf eingereicht.

Curevac forderte "eine faire Entschädigung" für die Verletzung einer Reihe seiner geistigen Eigentumsrechte, die bei der Herstellung und dem Verkauf von Comirnaty von Biontech und Pfizer verwendet worden seien. Biontech hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

rei/Reuters
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