Differenzen mit Vorstand Volkswagen-Chef Frankreich geht im Streit

Der Markt in Frankreich ist für Volkswagen alles andere als unbedeutend. Jetzt hat der Frankreich-Chef des Konzerns, Jacques Rivoal, nach einem Streit mit dem Vorstand das Handtuch geschmissen.
Jacques Rivoal legte sich mit dem Vorstand in Deutschland an: Jetzt nahm er seinen Hut

Jacques Rivoal legte sich mit dem Vorstand in Deutschland an: Jetzt nahm er seinen Hut

Foto: AFP

Wegen Differenzen mit der Konzernführung nimmt der Volkswagen-Chef in Frankreich seinen Hut. Jacques Rivoal und die Volkswagen-Gruppe hätten sich nach "strategischen Meinungsverschiedenheiten" darauf verständigt, getrennte Wege zu gehen, sagte ein Sprecher am Mittwoch, ohne Einzelheiten zu nennen. Bis zur Ernennung eines Nachfolgers übernehme Finanzchef Karl Sempf den Posten des Frankreich-Chefs.

Volkswagen ist der wichtigste Importeur von Neuwagen in Frankreich. Im vergangenen Jahr kam der Autobauer auf einen Marktanteil von knapp 13 Prozent.

Wie auch in anderen Ländern kämpft Volkswagen in Frankreich mit den Folgen des Abgasskandals. Der Konzern hatte im September 2015 Abgas-Manipulationen an weltweit elf Millionen Fahrzeugen eingestanden.

afp
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