Überraschende Studie 21 Prozent mehr Gehalt - aus einem einfachen Grund

Von Arne Gottschalck
Mehr Geld: Eine Frage des Jobs, gewiss. Aber unter Umständen auch eine Frage ganz anderer Ursachen, wie eine Studie nahelegt.

Mehr Geld: Eine Frage des Jobs, gewiss. Aber unter Umständen auch eine Frage ganz anderer Ursachen, wie eine Studie nahelegt.

Foto: imago / imagebroker

21 Prozent mehr Gehalt, ganz ohne Verhandlungen? Was muss man dafür machen, dürften sich die meisten Menschen fragen. Doch die Frage ist falsch gestellt. Was hätten sie machen müssen, so die korrekte Frage.

Lesen, lautet die Antwort der Universität-Padua-Wissenschaftler  Giorgio Brunello, Guglielmo Weber und Christoph T. Weiss. Und zwar mindestens zehn Bücher als Kind und Jugendlicher und das freiwillig. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, soll später tatsächlich rund 21 Prozent mehr Gehalt verdienen als jene, die ihre Freizeitgestaltung lieber Playstation oder Fernseher überließen.

Eine steile These, die dennoch einiges für sich hat. Denn für die Wissenschaftler legt diese knappe Lektüre eine Art geistiges Fundament für späteres lebenslanges Lernen, was sich wiederum in höheren Gehältern niederschlägt.

Und immerhin haben die Wissenschaftler 5.000 europäische Männer und Frauen, die zwischen 1920 und 1956 geboren wurden, nach ihren frühen Lesegewohnheiten und ihrem aktuellen Einkommen befragt, wie "business insider"  berichtet. Sie stammten aus Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande und Schweden. Die finanzielle Situation des Elternhauses spiele dagegen keine Rolle.

Was also bleibt? Lesen und lesen lassen - vor allem die eigenen Kinder.

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