Video sorgt für Shitstorm Dieser Angriff auf einen Uber-Fahrer kostet Taco-Bell-Manager den Job

Gewalttätig: Dieser Schlag gegen einen Uber-Fahrer in Kalifornien kostete einen Taco-Bell-Manager seinen Job

Gewalttätig: Dieser Schlag gegen einen Uber-Fahrer in Kalifornien kostete einen Taco-Bell-Manager seinen Job

Foto: Youtube / red rojo

Wie gefährlich die Transparenz der neuen Medien ist, wenn man sich vollkommen daneben benimmt, musste ein Manager der Fastfoodkette Taco Bell in den USA kürzlich erfahren. Der Marketingfachmann verlor seinen Job, nachdem er - offensichtlich vollkommen betrunken - einen Uber-Fahrer tätlich angegriffen hatte.

Mehr als 1,3 Millionen Zuschauer sahen innerhalb weniger Tage den Film, den Fahrer Edward Caban von dem Vorfall auf dem Videoportal You Tube hochgeladen hatte. In ihm ist zu sehen, wie der Mann, offensichtlich schwer betrunken, den Fahrer mehrfach ins Gesicht schlägt, als dieser ihn nach einer Auseinandersetzung des Fahrzeuges verweist.

Die Reaktion des Arbeitgebers ließ nicht lange auf sich warten.

Angesichts seines Verhaltens sei klar, "dass er nicht länger für uns arbeiten kann", zitierte der Nachrichtenkanal CNBC aus einer Stellungnahme von Taco Bell zu dem viral gegangenen Vorfall. Man habe ihm professionelle Hilfe angeboten und ihn ermutigt, diese wahrzunehmen.

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Der betroffene Manager selbst, der laut Medienberichten für das Mobilgeschäft und Innovationsstrategien bei Taco Bell verantwortlich war, war den Berichten zufolge nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Auch sein Twitter und LinkedIn-Konto waren demnach öffentlich nicht mehr zugänglich. Womöglich soll ihm wegen des tätlichen Übergriffs auch auch eine Gefängnisstrafe drohen.

Der Fall erinnert an den Fall eines Zahnarztes aus dem Bundesstaat Minnesota vor einigen Monaten. Dieser hatte auf einer illegalen Großwildjagd den beliebten Löwen Cecil aus dem Hwange-Nationalpark erschossen. Danach ergoss sich über ihn in den sozialen Medien ein internationaler Shitstorm, der ihn sogar zwang, seine Praxis zeitweise zu schließen und unterzutauchen.