Montag, 16. September 2019

EXKLUSIV mm kürt Amerikaner zum "Manager des Jahres 2018" SAP-Chef Bill McDermott liebäugelt mit politischer Zweitkarriere

"Wer weiß, was noch passiert": SAP-Chef Bill McDermott

Bill McDermott, Vorstandschef von SAP, hat sich im manager magazin erstmals zu seinen politischen Ambitionen geäußert. "Wer weiß, was noch passiert", antwortete er auf die Frage, was an den Gerüchten dran sei, dass es ihn in die US-Politik ziehe. Zwar seien die ihm prophezeiten Engagements in amerikanischen Regierungen bisher nicht eingetroffen. Der Dienst an der Gesellschaft sei ihm aber sehr wichtig: "Ich möchte mit meiner Arbeit etwas bewegen." Er messe sich persönlich daran, ob er etwas Sinnvolles für die Welt tue.

Der gebürtige New Yorker steht seit neun Jahren an der Spitze des größten europäischen Softwarehauses. Seither hat sich die Marktkapitalisierung des Walldorfer Unternehmens nahezu verdreifacht, und SAP stieg zum wertvollsten Konzern Deutschlands auf. Jetzt kürt ihn das manager magazin für seine erfolgreiche Wachstumsstrategie zum Manager des Jahres.


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Im Gespräch mit mm untermauert der CEO seine ehrgeizigen Prognosen für den Softwarekonzern: "Die besten Zeiten für SAP liegen noch vor uns." Deshalb habe er im November rund eine halbe Million Euro in SAP-Aktien investiert. Der Kursverfall der vergangenen Wochen ficht den CEO nicht an. Er hält weiter an seinem Ziel fest, in den kommenden sieben Jahren die Marktkapitalisierung des Konzerns von derzeit rund 100 noch einmal auf 300 Milliarden Euro zu verdreifachen. Dies sei kein "Wunschdenken", sondern "simple Mathematik".

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