Freitag, 19. April 2019

Neues Jahr, neues Glück? Was die deutschen CEO-Verlierer des Jahres 2018 nun machen

4. Teil: Kurt Bock: Sammelt nach BASF-Abgang erstmal Kontrolleurs-Erfahrung

Kurt Bock: Der Ex-BASF-Vorstandschef bewegt sich in seiner Cooling-Off-Zeit in exklusiveren Kreisen
picture alliance / dpa
Kurt Bock: Der Ex-BASF-Vorstandschef bewegt sich in seiner Cooling-Off-Zeit in exklusiveren Kreisen

Bei seinem Abschied auf der Hauptversammlung der BASF im Mai rechnete Kurt Bock (60) mit den Kritikern, die ihm unternehmerische Verzagtheit vorgeworfen hatten, harsch und öffentlich ab. Wer Visionen habe, solle besser zum Arzt gehen, zitierte der nüchterne Ostwestfale damals den einstigen Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Seitdem ist es komplett ruhig um ihn geworden. Tatsächlich muss Bock ja auch abkühlen. Um im Mai 2020 an alter Wirkungsstätte in Ludwigshafen den Aufsichtsratsvorsitz von Jürgen Hambrecht übernehmen zu können.

Bock bewegt sich nun vor allem in exklusiven Zirkeln wie der Schmalenbach-Gesellschaft, der Jacob-Gould-Schurman-Stiftung oder dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Zusätzlich sammelt er in den Aufsichtsraten von BMW und Münchener Rück Erfahrung als Unternehmenskontrolleur. Sein Lebensmittelpunkt ist nach wie vor Heidelberg. Von da aus hat er es später nicht weit bis zur BASF.

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung