Milliardär übersteht Hurrikan auf Necker Island "Irma" verwüstet Bransons Privatinsel

Richard Branson auf Necker Island (Archivaufnahme von 2014)

Richard Branson auf Necker Island (Archivaufnahme von 2014)

Foto: imago/ZUMA Press

Der britische Milliardär Richard Branson und seine Familie haben Hurrikan "Irma" auf seiner Privatinsel Necker Island gut überstanden. Sein Sohn Sam Branson teilte auf Instagram mit, dass auf Necker Island niemand zu Schaden gekommen  sei, berichtet aber auch von Verwüstungen: Eine Reihe von Gebäuden sei zerstört. Bransons Konzern Virgin sprach in einer Mitteilung von "großflächigen Schäden"; die Schwere der Verwüstungen werde aktuell eingeschätzt. Virgin werde "alles in seiner Macht Stehende tun, um der lokalen Gemeinschaft zu helfen."

"Irma" zog am Mittwoch über Necker Island, das zu den Britischen Jungferninseln gehört. Der Hurrikan der Kategorie fünf ist einer der stärksten jemals in der Region registrierten Wirbelstürme. Sam Branson warnte, den Sturm nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich in Sicherheit zu bringen. "Häuser kann man wieder aufbauen, aber Menschenleben nicht", schrieb er.

Im Video: Irma hinterlässt schwere Zerstörungen

Der Unternehmer und Abenteurer Richard Branson hatte angekündigt, den Hurrikan in seinem Weinkeller auszusitzen. "Wie ich mein Team kenne, wird nicht mehr viel Wein übrig sein, wenn wir wieder herauskommen." Branson ist der Gründer der Virgin-Gruppe, zu der Hunderte Firmen gehören. Sein Vermögen wird auf etwa fünf Milliarden US-Dollar geschätzt.

So hatte sich Branson auf den Hurrikan vorbereitet

"Die Atmosphäre", schrieb Richard Branson kurz vor Eintreffen des Hurrikans , "ist gespenstisch, aber wunderschön." Auf seiner Privatinsel Necker Island hatte der Milliardär die Ankunft des Hurrikans Irma erwartet - das Eiland lag genau in dessen Bahn.

Über Twitter  und einen Blog auf der Website seines Konzerns Virgin  berichtete Branson von den Vorbereitungen für die Ankunft des Sturms. Dreimal habe er auf Necker Island bereits Hurrikane erlebt, schreibt der Milliardär; die Gebäude der Insel seien stabil gebaut und hätten spezielle Sturm-Außenjalousien. Einem Hurrikan der Kategorie fünf könne allerdings "fast nichts widerstehen".

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Entsprechend aufwendig hatte Branson und sein Team die Insel gerüstet: Das Außenmobiliar türmte sich im Inneren eines Gebäudes, schwarze Planen spannten sich um die sonst offen gestalteten Häuser. Seine Nachbarn auf den British Virgin Islands rief Branson auf, den Sturm nicht zu unterschätzen und sichere Schutzräume aufzusuchen.

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"Ich hatte keinen solchen Übernachtungsbesuch mehr, seit ich ein kleines Kind war", schrieb Branson über die Nacht von Dienstag auf Mittwoch: Heulender Wind und Regen seien Irma vorausgezogen, aber "alle sind ruhig und optimistisch." Ein Bild zeigt einen Teil von Bransons Team, das sich auf Stockbetten und Sofas ausruht.

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Er erwarte, dass der Sturm Necker Island gegen 19 Uhr deutscher Zeit voll treffen werde, so Branson weiter. Gemeinsam mit seinen Gästen würde er sich dann in den gemauerten Weinkeller des Haupthauses zurückziehen: "So wie ich unser wunderbares Team kenne, wird danach wohl nicht mehr allzu viel Wein übrig sein."

luk mit dpa
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