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Rekordpreise jagen Rekordpreise Wer kauft eigentlich Kunst?

Von Arne Gottschalck

Kunst gilt vielen als abgehoben, als überdreht. Ist sie nicht, findet Katharina Sayn-Wittgenstein, die die Sotheby's-Dependance in Hamburg leitet. Ganz im Gegenteil.

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mm: Welche Rolle spielen Rekordpreise, die in Auktionen erzielt werden?

Sayn-Wittgenstein: Rekordpreise haben eine nicht mehr und nicht weniger gewichtige Rolle wie all' unsere Ergebnisse, die wir in den Auktionen in London, New York, Paris, Genf und Hongkong, sowohl im hoch- als auch im mittelpreisigen Segment, erzielen.

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Foto: Thies Rätzke für manager magazin

mm: Aber?

Sayn-Wittgenstein: Mit dem Unterschied, dass Rekordpreise eine eminentere Außenwirkung haben, da diese Ergebnisse von der Presse umgehend aufgegriffen und breiter kommuniziert werden, somit eine unmittelbare Präsenz zeigen und eine verstärkte Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit nach sich ziehen.

mm: Welche Käufergruppe ist derzeit eigentlich besonders aktiv (Unternehmen, Einzelpersonen, welche Nationalität)?

Sayn-Wittgenstein: Die Käufergruppe ist sehr heterogen und global. Besonders aktiv sind derzeit Käufer aus Europa, Nord-und Südamerika und Asien.

mm: Gelten die Preissteigerungen eigentlich nur für die "blue-chip-Werke"?

Sayn-Wittgenstein: Grundsätzlich sind die Parameter Qualität, Marktfrische, Seltenheitswert und Provenienz auschlaggebend und erzeugen eine gesteigerte Nachfrage bei den Käufern. Das Interesse ist natürlich größer, je besser das Werk oder Objekt in die Sammlungsstruktur oder -konzept passt.


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