Freitag, 20. September 2019

Dauer-Ärger auf Mallorca Boris Becker verklagt - von seinen eigenen Anwälten

Vom Tennisstar zum Problembär: Boris Beckers Mallorca-Ärger passt ins Bild
DPA

Stein des Anstoßes: Beckers Finca auf Mallorca

Neuer Ärger für Boris Becker: Der Ex-Tennisstar wurde von einem Gericht auf Mallorca zu einer Zahlung von knapp 30.000 Euro verurteilt. Das berichtet das "Mallorca Magazin" mit Verweis auf lokale Medien. Das Besondere daran: Das Geld geht an Beckers eigene Anwälte, die den 48-jährigen zuvor verklagt hatten.

Dem Bericht zufolge handelt es sich bei den Klägern um die Anwaltskanzlei Feliu. Die hatte Becker zuvor beauftragt, die Zwangsversteigerung seines Anwesens Son Coll in der Nähe von Artà zu verhindern.

Das gelang den Anwälten auch. Mit der Bezahlung von 20.000 Euro, die der prominente Deutsche ihnen dafür überwies, waren sie aber offenbar nicht zufrieden. Sie forderten mehr, zogen vor Gericht und bekamen nun Recht.

Laut "Mallorca Magazin" wurde bereits dreimal versucht, Beckers Anwesen unter den Hammer zu bringen, nämlich 2012, 2014 und 2015.

Zuerst sei Becker von einer Gartenbaufirma sowie einem Bauunternehmen verklagt worden, weil er angeblich offene Rechnungen nicht bezahlt hatte. Später zog dann noch das Hausmeister-Ehepaar des Anwesens vor Gericht. Becker soll Löhne nicht gezahlt haben, heißt es.

Dabei will Becker die Finca ohnehin loswerden. Seit Jahren versuche er, Son Coll zu verkaufen, so der Bericht. Kein Wunder: Seit dem Kauf 1997 hatte er vor allem Ärger mit der Immobilie. 2003 etwa musste Becker Gebäudeteile abreißen lassen, weil es dafür offenbar keine Genehmigung gab.

Was macht eigentlich: Boris-Coach Ion Tiriac? Steffi Graf? Und was ist mit Kati Witt?

Christoph Rottwilm auf Twitter

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung