KfW Osten auf der Erfolgsspur

Bisher unveröffentlichte Studie - in den fünf neuen Bundesländern entwickelt sich die Wirtschaft nach Erkenntnissen der KfW-Bankengruppe viel erfolgreicher, als es gemeinhin den Anschein hat.

Hamburg - Von 1992 bis 2003 sei die Wirtschaft im Osten jährlich im Schnitt 3,7 Prozent gewachsen, die im Westen dagegen nur um 1,2 Prozent. Seit Mitte der neunziger Jahre hinke das Wachstum in den neuen Ländern im Vergleich zum Westen zwar hinterher, dies sei aber nur auf die Krise am Bau zurückzuführen.

"Außerhalb des Baubereichs ist Ostdeutschland seit 1993 in jedem Jahr deutlich schneller gewachsen als die alten Länder", heißt es in einer noch unveröffentlichten Studie der KfW, aus der das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe zitiert.

"Die hartnäckige und tief greifende Baukrise" überdecke die Wachstumserfolge. Selbst im Stagnationsjahr 2003 habe der Osten, ausgenommen der Bausektor, um 1,6 Prozent zugelegt. Besonders die Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes sei "die Erfolgsgeschichte der neuen Länder". Die Auslandsumsätze wüchsen dynamischer als die Inlandsumsätze. "Das verarbeitende Gewerbe in den neuen Ländern ist daher international durchaus wettbewerbsfähig."

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