Shopping-Meilen Hier kauft Deutschland

Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit zeigt sich, ob ein Geschäft an der richtigen Stelle liegt, um vom Kundenstrom zu profitieren. Der Immobilienmakler Engel & Völkers hat die besten Innenstadtlagen aufgespürt.

Hamburg - Nicht nur in der Fußball-Bundesliga ist Stuttgart zurzeit das Maß aller Dinge, sondern auch in Sachen Shopping-Meile. Laut einer in der "Welt" veröffentlichten Studie des Immobilienmaklers Engel & Völkers tummeln sich in der Stuttgarter Königstraße ("Deutschlands längste Fußgängerzone") mit über 47.500 Passanten samstagvormittags die meisten Einkaufswilligen in Deutschland.

Auf Platz zwei und drei folgen die Münchener Einkaufsboulevards Kaufinger Straße (45.100) und Neuhauser Straße (28.000), auf Platz vier liegt die Frankfurter Zeil (27.400), gefolgt von der Kölner Schildergasse (20.400), der Schadowstraße (Düsseldorf, 19.800), der Spitaler Straße (Hamburg, 19.700), der Hohe Straße (Köln, 16.500), der Georgstraße (Hannover, 15.200) und dem Dortmunder Westenhellweg (14.500).

Auf Platz zwölf folgt mit der Tauentzienstraße die erste Berliner Shopping-Meile. Mit rund 11.000 Passanten halten sich dort nur knapp ein Viertel so viele Menschen an einem Samstagvormittag auf wie in der Stuttgarter Königstraße. Auch die anderen Hauptstadt-Vertreter Kurfürstendamm (7000), Schloßstraße (5800) und Friedrichstraße (3900) enttäuschen.

Die Immobilienexperten machen als Erfolgskriterien einen hohen Kaufkraftindex (München: 132, Stuttgart: 120, Frankfurt/Main: 113) sowie die Attraktivität für auswärtige Konsumenten aus. Sorgenkind Berlin liegt zum Beispiel mit einem Kaufkraftindex von 102 nur knapp über dem Bundesdurchschnitt.

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