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Investor gibt Übernahmepläne nicht auf Daniel Křetínský – der dunkle Metro-Zar

Undurchsichtig und unsolide – mit seinem ersten Angriff auf die deutsche Handelsikone Metro ist Daniel Křetínský gescheitert. Dabei haben ihn windige Geschäfte überhaupt erst zum Milliardär gemacht. Sein zweiter Schlag gegen den Konzern ist bereits in Vorbereitung.
Von Margret Hucko und Jan Brož
aus manager magazin 9/2019
Gefördert von Tschechiens Oligarchen: Daniel Křetinský.

Gefördert von Tschechiens Oligarchen: Daniel Křetinský.

Foto: Stanislav Krupar / laif

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Die Nachricht erreicht Olaf Koch (49) auf der Autobahn. Es ist Freitagabend, der 21. Juni, der Metro-Chef sitzt in seinem Dienstwagen und fährt Richtung Stuttgart zu seiner Familie, als das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung: Daniel Křetínský (44), tschechischer Multimilliardär, der die Metro schon seit einem Jahr vor sich hertreibt. Im Sommer 2018 hatte der Investor, aufgestiegen durch nebulöse Energiegeschäfte, zusammen mit seinem langjährigen Geschäftspartner Patrik Tkáč (46) Aktien des deutschen Großhändlers gekauft. Er werde ein freiwilliges Übernahmeangebot auf die Metro abgeben, eröffnet Křetínský nun Koch im tschechisch eingefärbten Englisch.

Dann legt er auf. Nur wenige Minuten später, nach Börsenschluss, geht die Nachricht raus: Seine Firma, die EP Global Commerce (EPGC), werde den Aktionären 16 Euro pro Stammaktie und 13,80 Euro für jede Vorzugsaktie bieten. Bis zum 7. August will Křetínský 67,5 Prozent der Aktien einsammeln.

Es sollte einer der spektakulärsten Übernahmeversuche der vergangenen Jahre werden. Křetínský trat an, um ein deutsches Traditionsunternehmen zu beherrschen und von der Börse zu nehmen. Mit 5,8 Milliarden Euro wäre es der bis dato größte Deal für den Tschechen gewesen. Doch Anfang August scheiterte Křetínský, weil er nicht genug Anteile zusammenbekam. Vorerst.

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