Hurrikan Mercedes und Boeing schließen wegen "Ian" Werke in USA

Mercedes und Boeing wollen wegen des Hurrikans "Ian" ihre Fabriken im Südosten der USA vorübergehend schließen. Bei Mercedes in South Carolina soll die Pause aber nur kurz sein.
Hurrican Ian hat auch in Fort Myers in Florida Verwüstungen angerichtet

Hurrican Ian hat auch in Fort Myers in Florida Verwüstungen angerichtet

Foto: TANNEN MAURY / EPA

"Aufgrund der möglichen Auswirkungen auf den Großraum Charleston und um die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten, wird unser Werk in Ladson, South Carolina, am Freitag geschlossen sein", sagte eine Sprecherin von Mercedes am Donnerstag mit Blick auf die Schäden, die der Hurrikan "Ian" im Südosten der USA bereits verursacht hat.

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat nach eigenen Angaben vor, seine Werke Freitag und Samstag dichtzumachen. Man gehe davon aus, der Betrieb könne ab Sonntag wieder aufgenommen werden. Auch die für Lieferanten wichtigen Seehäfen in Charleston und Georgetown werden nach Angaben der Hafenbehörde von South Carolina am Freitag alle Terminals schließen.

Hurrikan Ian war am Mittwoch an der Golfküste Floridas auf Land getroffen. Der Sturm drängte bei Einbruch der Dunkelheit weiter ins Landesinnere und schwächste sich zunächst leicht ab, so dass er am Donnerstag noch als Tropensturm klassifiziert wurde. Der US-Wetterdienst ging jedoch von einer erneuten Verschlechterung der Lage aus mit neuen Hurrikan-Stärken.

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