Auftragsplus zum Jahresende Maschinenbauer verzeichnen wieder mehr Aufträge

Die deutschen Maschinenbauer kommen nach den Einbrüchen durch die Corona-Krise wieder langsam in Gang. Doch die Erholung stehe auf tönernen Füßen, warnt der VDMA.
Maschinenbau: Die Branche erlebte 2020 mit minus 11 Prozent den stärksten Einbruch seit der Finanzkrise

Maschinenbau: Die Branche erlebte 2020 mit minus 11 Prozent den stärksten Einbruch seit der Finanzkrise

Foto: Matthias Bein / dpa

Im Dezember seien die Aufträge gegenüber dem Vorjahresmonat um sieben Prozent gestiegen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag mit. Die Zuwächse seien im Inlandsgeschäft genauso hoch gewesen wie im Ausland. Für das vierte Quartal stehe nun noch ein Plus von vier Prozent in den Auftragsbüchern - für das Gesamtjahr allerdings ein Minus von elf Prozent. Dies sei der stärkste Einbruch seit der Finanzkrise 2008/09 gewesen.

Der VDMA warnte vor möglichen Rückschlägen. "Die Erholung, die im Herbst 2020 begonnen hat, setzt sich fort, aber sie steht unverändert auf wenig festem Grund", betonte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Die Pandemie sei aber nicht vorbei. "Und die immer wieder aufflammenden Diskussionen um Lockdowns sowie die verschärften Reiserestriktionen sind ernstzunehmende Belastungen und erschweren einen nachhaltigen Aufschwung".

la/reuters
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