Invasion Russlands in die Ukraine KPMG, PwC und EY trennen sich vom Russland-Geschäft

Die drei Wirtschaftsprüfer KMPG, PwC und EY reagieren auf den Angriff Russlands in der Ukraine. Die Buchhaltungsriesen schließen russische Mitgliedsunternehmen aus ihren globalen Verbünden aus.
Trennt sich vom Russland-Geschäft: Zu den Kunden des Wirtschaftsprüfers PwC zählen unter anderem die russische Sberbank sowie der Ölkonzern Gazprom.

Trennt sich vom Russland-Geschäft: Zu den Kunden des Wirtschaftsprüfers PwC zählen unter anderem die russische Sberbank sowie der Ölkonzern Gazprom.

Foto: Wolfgang Rattay / REUTERS

Die großen Wirtschaftsprüfer KPMG und PwC trennen sich von ihrem Russland-Geschäft. Die bisherigen russischen Mitgliedsunternehmen werden aus ihren globalen Verbünden ausscheiden, teilten die Buchhaltungsriesen in der Nacht zum Montag mit. «Als Folge der Invasion der russischen Regierung in die Ukraine haben wir entscheiden, dass PwC unter diesen Umständen keine Mitgliedsfirma in Russland haben sollte», erklärte das zuvor als PricewaterhouseCoopers bekannte Unternehmen. Zu den PwC-Kunden in Russland gehörten bisher unter anderem die Sberbank und der Ölkonzern Gazprom.

KPMG, PwC und EY zählen neben Deloitte zu den vier großen Buchhaltungsunternehmen. Die großen Wirtschaftsprüfer agieren als globale Netzwerke aus örtlichen Firmen, die den dortigen Partnern gehören. Wie die drei Unternehmen mitteilten, brechen sie die Verbindungen zu ihren russischen Betrieben ab, was Tausende von Mitarbeitern betrifft.

Die bisherige Mitgliedsfirma von PwC in Russland – sowie in Belarus, das den russischen Angriffskrieg unterstützt – werde unter einem neuen Namen weiterhin für lokale Kunden arbeiten können, schrieb die «Financial Times» unter Berufung auf eine informierte Person.

dri/dpa