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Wer Kontakte zu US-Investoren vermittelt
aus manager magazin 2/2001

Gerade kleineren deutschen Unternehmen fällt es schwer, in den USA die richtigen Fonds-manager zu finden und Termine mit ihnen zu vereinbaren. Banken und IR-Agenturen stellen die Kontakte zu Investoren her und organisieren Roadshows.

Agenturen: Fast jede der großen Public-Relations-Agenturen in den USA (Burson-Marsteller, Edelman, Hill & Knowlton) hat eine IR-Abteilung. Daneben gibt es in New York zwei kleinere Agenturen, die sich stark auf deutsche Klienten spezialisiert haben: Taylor Rafferty und Citigate Dewe Rogerson. Vorteil der Agenturen: Sie sind neutral.

Banken: Alle namhaften Institute vermitteln Kontakte mit Fonds-managern - sowohl amerikanische Banken als auch deutsche Kredit-institute mit Niederlassungen in den USA. Da Banken aber meist einen festen Investorenstamm haben, sollte man das Institut öfter wechseln. Die Lufthansa hat zum Beispiel einen Kreis von sechs, sieben Banken, die für sie Roadshows in den USA organisieren.

Dienstleistungen: IR-Agenturen und Banken helfen bei der Auswahl von Investoren. Beide haben umfangreiche Datenbanken, in denen alle wichtigen Investoren gespeichert sind.

Sie sprechen mit dem Unternehmen ab, welche Investoren besucht werden sollen. Am besten ist eine Mischung aus bestehenden und potenziell neuen Investoren.

Danach wird die Roadshow von den Agenturen oder Banken organisiert. Sie kümmern sich um alles - von den Flügen und Hotels über den Limousinen-Service bis zum Absacker an der Bar.

Kosten: IR-Agenturen berechnen für ihre Dienste Gebühren. Eine Roadshow kostet bei ihnen schnell 20 000 bis 30 000 Dollar. Kredit-institute verlangen nichts, weil sie daran interessiert sind, dass In-vestoren Aktien des Unternehmens über sie kaufen.

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