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Karstadt-Quelle

Fusion Kartstadt-Quelle: Fazit
aus manager magazin 3/2000

Die Ehe zwischen dem Einzel- und Versandhändler wurde im April 1999 verkündet und im Oktober vollzogen. Quelle-Eigentümer Schickedanz wollte verhindern, dass Karstadt "in falsche Hände" (Schickedanz-Vorstand Riedel) gerät. Fazit: Synergien werden nicht konsequent ausgeschöpft, die Integration kommt nur schleppend voran.

Positionierung

Synergien

Shareholder- Value

Anspruch

u Deutscher Marktführer im Versandhandel und im Warenhausbereich,

u Stärkung des Geschäftsfelds Touristik,

u forcierte Internationalisierung.

u Synergien in den Bereichen Einkauf, Logistik und Datenverarbeitung mit einem Potenzial von 400 Millionen Mark bis zum Jahr 2002. 1999 sollten davon 115 Millionen Mark realisiert werden.

u Das Konzernergebnis soll bis zum Jahr 2002 verdoppelt werden, die Umsatzrendite von 2,2 auf 3,5 Prozent steigen.

Wirklichkeit

u Nur geringes Umsatzwachstum im Einzelhandels- und Versandgeschäft,

u im Ausland nach wie vor schwach vertreten.

u Analysten schätzen, dass bisher lediglich 60 Prozent der angestrebten Synergien realisiert werden.

u Im September 1999 hat die Konzernspitze erklärt, das "Ertragsziel nur noch annähernd erreichen zu können".

u Seit Ankündigung der Fusion hat die Aktie gegen den Branchentrend etwa 30 Prozent verloren.

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