Dienstag, 18. Juni 2019

Acht Profi-Tipps für Bewerber So überzeugen Sie im Vorstellungsgespräch

6. Teil: Die Entdeckung - Gemeinsamkeit schafft Sympathie

Neben der Schilderung der fachlichen Erfahrung und dem gemeinsamen Eruieren Ihrer Passung zum Unternehmen und zur Position ist es mindestens genauso wichtig, sich als Mensch zu präsentieren und die Gegenseite für sich zu einzunehmen. Dies funktioniert unter anderem durch die Suche nach Gemeinsamkeiten, denn Gemeinsamkeiten rufen Sympathien hervor.

Dies kann das gleiche Gymnasium, das gleiche Studienfach, die gleiche Universität, ein gleicher Arbeitgeber oder gar der gleiche Geburtsmonat sein. Sollte Ihr Gesprächspartner eine oder mehrere Gemeinsamkeiten thematisieren, tun Sie dies nicht ab, sondern schlagen Sie in diese Kerbe. Wechseln Sie in dieser Situation auch nicht das Themen(spiel)feld, sondern bleiben Sie drauf und spielen Sie mit. Denn leichter als beim Thema Gemeinsamkeiten können Sie keine Punkte sammeln.

Sollte Ihr Gesprächspartner nicht von sich aus Gemeinsamkeiten ansprechen, können Sie das auch tun. Hierzu kann Ihnen im Vorfeld die Sichtung des Xing- und LinkedIn-Profils Ihrer Interviewer oder ein Blick auf die Homepage helfen.

Insbesondere die meist am Ende eines solchen Gesprächs stattfindende Smalltalk-Phase, die man allerdings niemals als Gesprächsausstiegsplauderei abtun und unterschätzen sollte, eignet sich ideal für das Eruieren von Gemeinsamkeiten, gerade wenn man das Nichtarbeitsfeld, also Ihre Interessen erörtert (siehe Tipp 8).

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