Montag, 22. Juli 2019

Schachgenie Magnus Carlsen ... und was den Weltmeister von Managern unterscheidet

Zuversichtlich: Schachweltmeister Carlsen verteidigte erfolgreich gegen Sergej Karjakin seinen Weltmeistertitel

Der alte und neue Weltmeister Magnus Carlsen ist maximal fokussiert auf seinen Lebensinhalt, das Schachspiel. Der Weltmeister, betreibt das Spiel, wie manager magazin online ausführlich analysierte, mit maximaler Hingabe und ist davon überzeugt, jeden schlagen zu können. Für Niederlagen, so Carlsen, gibt es keine Entschuldigungen.

Dieses Selbstbewusstsein kommt nicht von ungefähr: Carlsen, der auch viel Sport treibt, um für die oft stundenlangen Sitzungen am Brett gerüstet zu sein, wird als einer der besten Schachpieler aller Zeiten gehandelt. Neben dem herkömmlichen Titel, um den es in New York ging, trägt Carlsen ebenso die Krone des Schnellschachweltmeisters. Zudem war eine Zeit lang Blitzschachweltmeister.

Eine überlegene mentale Einstellung also, dazu die richtige Lebensführung - das sind offenbar wichtige Voraussetzungen für Carlsens schier unglaubliche Fähigkeit, in kniffligen Momenten am Schachbrett die richtigen Entscheidungen zu treffen, sprich: die optimalen Züge zu finden.

Beide Erfolgsfaktoren lassen sich auch auf andere Gebiete übertragen, auf denen Menschen miteinander wetteifern. Nicht zuletzt gilt das für das Topmanagement in Unternehmen, wo ebenfalls immer wieder viel davon abhängt, die möglichst besten Lösungen zu finden, Antworten zu geben oder Alternativen zu wählen.

Allerdings gibt es auch eine Reihe von Punkten, in denen sich das Schachspiel grundlegend vom Management unterscheidet, und auch das sollte bei einem Vergleich nicht außer Acht gelassen werden. Hier sind die 7 wichtigsten Unterschiede zwischen brillantem Schachspiel und Topmanagement:

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