Freitag, 22. November 2019

Methoden für Job und Alltag Wie Sie bessere Entscheidungen treffen

4. Teil: Der Entscheidungsbaum

Für klare Denker: Ein Entscheidungsbaum hilft durch Duelle zwischen den Optionen
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Für klare Denker: Ein Entscheidungsbaum hilft durch Duelle zwischen den Optionen

Entscheidungstechniken kommen nicht nur in Form von Listen daher, sondern gerne auch als Grafik, die den Entscheidungsprozess veranschaulichen. Eine mögliche Darstellungsweise ist der sogenannte Entscheidungsbaum, der manchem vielleicht aus Sportturnieren bekannt ist, wo dieselbe Methode genutzt wird, um K.o.-Runden zu visualisieren.

Beim Entscheidungsbaum stellen Sie jeweils zwei Alternativen einander gegenüber, wägen ab - und jene Option, die gewinnt, kommt eine Runde weiter. Das Ganze wird so lange wiederholt, bis sich die beste Wahl durchgesetzt hat.

Der Entscheidungsbaum hilft, indem er eine komplexe Anzahl an Alternativen in kleine Wahl-Duelle herunterbricht und das Abwägen zu einer Art spielerischem Wettkampf macht. Auch hier gibt es aber eine Crux: Der Entscheidungsbaum funktioniert nur, solange eindeutige Präferenzen existieren und gleichzeitig eine Vielzahl an Optionen zur Wahl stehen. Er bietet keine Hilfe, wenn es sich von Beginn an nur um eine "Ja oder Nein"- beziehungsweise "A oder B"-Entscheidung handelt. Auch stößt diese Technik an ihre Grenzen, wenn man sich nicht festlegen kann, welche Möglichkeit besser zu den eigenen Erwartungen passt.

Das letzte Problem lässt sich allerdings lösen, indem der Entscheidungsbaum beziehungsweise die einzelnen Optionen-Duelle mit anderen Methoden (zum Beispiel der Pro-Contra-Liste) kombiniert werden.

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