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Arbeiten im Ausland: Die zehn tollsten und die drei schlimmsten Länder

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Die zehn besten Länder für Expats - und die schlimmsten Deutschland ist super, die Deutschen eher nicht

Fast nirgendwo auf der Welt fällt das Willkommen kühler aus als in Deutschland, wenn man als Ausländer im Land arbeiten will. Das ist ein Ergebnis der Studie "Expat Insider", die das Expatriate-Netzwerk Internations jedes Jahr neu auflegt. Mehr als 12.000 Mitglieder aus 166 Nationen in 188 Ländern beteiligten sich in diesem Jahr an der ausführlichen Umfrage, die ein globales Ranking in fünf Bereichen abbildet: Lebensqualität, wie einfach es ist, sich einzuleben, Arbeitsleben, Familienleben und Finanzen.

"Im Index dazu, wie einfach es ist, sich einzuleben, kommt Deutschland erst auf Platz 56 von 65 Ländern", erläutert Internations-Gründer Malte Zeeck. Beim Bewertungsfaktor "Wie einfach ist es, hier Freunde zu finden?" reicht es sogar nur für Platz 59; auf Rang 1 liegt Costa Rica. Damit ist Deutschland "eines der ungastlichsten Länder der Welt. "Deutschland schneidet dagegen gut ab bei Lebensqualität, Job und Karriere", resümiert Zeeck.

Sieger des Rankings, das auch sonst eine Fülle von Überraschungen bietet (siehe Fotostrecke) ist das Königreich Bahrain, das vor einem Jahr noch auf Platz 19 lag; Saudi-Arabien und Kuwait finden sich dagegen unter den letzten zehn auf der Liste. Unter den unbeliebtesten Ländern finden sich mit Italien und Griechenland auch zwei europäische Nationen. "Griechenland ist auf dem letzten Platz, weil Arbeit, Familienleben und Finanzen sehr schlecht abschneiden. Die Wirtschaft liegt darnieder. Die Hälfte der Teilnehmer sagt, dass das Haushaltseinkommen nicht fürs Leben reicht", erläutert Zeeck.

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Expat-Studie: Wer warum wo im Ausland arbeitet

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Die USA stürzten im Gesamtranking um 17 Plätze ab und liegen nun auf Rang 43. "Im Bereich Lebensqualität gab es einen regelrechten Absturz", sagt Zeeck, "politische Stabilität und Sicherheit werden als sinkend empfunden, die Werte liegen noch hinter Russland."

Die Bereitschaft, zum Arbeiten und Leben ins Ausland zu gehen, sei aber ungebrochen, so Zeeck. "In Summe wächst die globale Expat-Population. Die junge Generation will ins Ausland gehen. Das ist unheimlich bereichernd. Es baut Vorurteile ab und bildet den Charakter."

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Ranking: Die zehn tollsten und die drei schlimmsten Städte der Welt

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