Dienstag, 18. Juni 2019

München auf Rang 2 In diesen Städten verdient man am meisten

Frankfurter Skyline

Der konstante Strom an schlechten Nachrichten, den die Branche in den vergangenen Jahren produzierte, könnte darüber hinwegtäuschen, dass man in Deutschlands Banken immer noch gutes Geld verdient. Das zeigt auch die Grafik von Statista, die die Ergebnisse des Gehaltsreports 2019 der Jobplattform "Stepstone" zusammenfasst: Nirgends verdienen Fach- und Führungskräfte mehr als in der Bankenmetropole Frankfurt. Auf den folgenden Plätzen stehen mit München, Stuttgart, Düsseldorf, Darmstadt und Bonn die Heimatstädte von mindestens einem Dax-Konzern.

Unter den Ländern liegt Hessen ebenfalls ganz vorn - hier verdient man mit 65.300 Euro brutto ein paar tausend Euro mehr als in Baden-Württemberg (62.400 Euro) und Bayern (62.200 Euro). Die niedrigsten Durchschnittsgehälter hat "Stepstone" derweil in Sachsen (43.100 Euro), Sachsen-Anhalt (42.300 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (42.100 Euro) ermittelt.

Dass es tatsächlich die Banken sind, die Frankfurt und Hessen an die Spitze ihrer jeweiligen Rankings tragen, zeigt der Branchen-Vergleich. Hier stehen die Geldhäuser mit Bruttogehältern für Fach- und Führungskräfte von durchschnittlich 70.800 Euro knapp vor der Pharmaindustrie (70.000 Euro) und den Autobauern. Die am besten verdienende Berufsgruppe sind derweil Ärzte (77.400 Euro).

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Bild: Mynd

Sind Banken generell bereit, hohe Löhne zu bezahlen? Oder verhandeln Mitarbeiter von Banken nur besonders gut? In Gehaltsverhandlungen können ganz unterschiedliche Wege zum Erfolg führen - einen beschreiben das manager magazin und die Videoschmiede Mynd in einem kurzen Video: "Mit dem Ankereffekt zu mehr Gehalt" erklärt ein wichtiges psychologische Phänomen.

luk

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