Donnerstag, 19. September 2019

Top-Arbeitgeber Die beliebtesten Arbeitgeber der Young Professionals

Top Arbeitgeber: Automobilbauer wieder mal vorn
DPA

Die BMW Group ist der beliebteste Arbeitgeber für Deutschlands junge Berufstätige. Die Münchner bauen im Trendence Young Professional Barometer ihren Vorsprung unter den Youngstern bis 30 Jahre aus. Die Autobauer bekommen im diesjährigen Ranking jedoch starke Konkurrenz.

Hamburg - Mehr als 6300 Berufstätige mit ein bis acht Jahren Berufserfahrung und einem Altersdurchschnitt von um die 30 Jahren füllten den Online-Fragebogen des Berliner Research-Instituts in diesem Frühjahr aus. Auf die Frage, welchen Arbeitgeber sie als potenziellen Arbeitgeber für besonders attraktiv halten, antworten 12,6 Prozent der Befragten mit BMW Group.

Damit sind die Münchner Automobilbauer bereits zum zweiten Mal nach 2012 auf dem Siegertreppchen. Und sie konnten ihren Vorsprung auf die Konkurrenz noch ausbauen, wie ein weiterer Blick in die Studienergebnisse zeigt. Denn BMW Börsen-Chart zeigen konnte nach Novartis Börsen-Chart zeigen die stärksten Zuwächse an Attraktivität im Vorjahresvergleich verzeichnen.

Auf der Rangliste der begehrten Arbeitgeber folgen der Suchmaschinenanbieter Google Börsen-Chart zeigen mit 9,9 Prozent der Nennungen, der Automobilbauer Audi Börsen-Chart zeigen mit 8,6 Prozent sowie zweimal auf Rang vier die Bosch-Gruppe sowie die Siemens AG Börsen-Chart zeigen , beide mit je 7,1 Prozent der Stimmen.

Novartis und Roche mit Zuwächsen, Apple verliert in der Gunst

Neben der BMW Group konnten sich über die stärksten Zuwächse im Vorjahresvergleich vor allem die beiden Pharmariesen Novartis aus Nürnberg mit 1,8 Prozent (von Rang 25 auf 18 im Ranking) und der Schweizer Konzern Roche Börsen-Chart zeigen (von Rang 18 auf 10) mit ein Prozent Zuwachs freuen.

Heftig verloren hat dagegen der Computergigant mit dem Apfel im Logo: Apple Börsen-Chart zeigen verlor 1,4 Prozent an Stimmen und rutschte damit im Vorjahresvergleich von Rang 12 auf Rang 21.

Zu den relativen Verlierern im Ranking zählt auch der Automobilbauer Audi, der mit einem Minus von 1,3 Prozent von Rang zwei auf Rang drei fiel. Dem Konkurrenten Daimler/Mercedes Benz erging es nicht viel besser - auch die Stuttgarter mussten ein Minus von 1,1 Prozent verkraften, der Stern sank von Platz neun auf Rang 17.

Autobauer nach wir vor weit oben in der Gunst

Trotz des ein oder anderen Sterneverlusts: "Gerade unter den weiblichen Befragten konnten insbesondere die deutschen Automobilbauer in den letzten Jahren kräftig punkten", erklärt Felizitas Janzen, Head of Public Relations bei Trendence. Frauen nennen als bevorzugte Arbeitgeber die BMW Group, das Auswärtige Amt, Suchmaschinenanbieter Google Börsen-Chart zeigen , die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit sowie Autobauer Audi Börsen-Chart zeigen .

Männer bevorzugen eher IT- oder Automobilarbeitgeber wie Google Börsen-Chart zeigen , Porsche Börsen-Chart zeigen und BMW. Da für das Young Professional Barometer über alle Studienfächer hinweg befragt wird, machen sich hier möglicherweise die überwiegend männlichen Absolventen der IT- und Ingenieurswissenschaften bemerkbar.

Der öffentliche Dienst konnte in der Gesamtbewertung ebenfalls stark zulegen - neu ist, das auch Männer diesen Arbeitgeber wieder verstärkt präferieren. Ein Indiz dafür, dass in unsicheren Börsenzeiten ein sicherer Arbeitsplatz wieder an Attraktivität gewinnt, auch wenn er nicht übermäßig gut honoriert wird.

Bessere Chefs dringend gesucht

Das liegt vor allem an den Faktoren, die für die Young Professionals in ihrem Arbeitsleben wichtig sind. Unter den wichtigen Karriereaspekten werden die Ziele attraktive Arbeitsaufgaben und persönliche Entwicklung mit je 98,1 und 97,6 Prozent an erster respektive zweiter Stelle genannt. Bereits an dritter Stelle folgt der Wert Wertschätzung der Mitarbeiter - ein Indiz dafür, dass in unruhigen Zeiten die jungen Talente nach einem harmonischen Arbeitsumfeld verlangen - und nicht nach einem Haifischbecken.

Bei den Faktoren für die Wahl des Wunscharbeitgebers zeigen die Geschlechter übrigens im Detail auffallend wenig Unterschiede. Die Werte Motivation der Mitarbeiter, soziale Kompetenz/Dialog und Feedbackkultur werden von beiden Geschlechtern, wenn auch in etwas veränderter Reihenfolgen auf den Positionen eins bis drei bei der Frage nach den Details eines guten Führungsstils genannt.

Ernüchternd für die Unternehmen: Nur jeder zweite Befragte würde seinen aktuellen Arbeitgeber weiterempfehlen. Die größte Enttäuschung herrscht beim Führungsstil: Hier zählen für die meisten Mitarbeitermotivation (84 Prozent) und Sozialkompetenz (81 Prozent) vor Fachwissen (64 Fachwissen) und Autorität (36 Prozent).

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