RWE ThyssenKrupp-Chef will Aufsichtsrat führen

Der Chef des Stahlkonzerns ThyssenKrupp wirft das Personalkarussel an. Er selbst sei bereit, den Aufsichtsratsvorsitz beim Energiekonzern RWE zu übernehmen, sagte Ekkehard Schulz.

München - Nach dem Ende seines Vertrags bei ThyssenKrupp  im Januar 2011 stehe er für die Aufgabe bei RWE  zur Verfügung, sagte Schulz dem "Focus". Momentan ist er einfaches Mitglied in dem Kontrollgremium. Den Vorsitz bekleidet übergangsweise der Ex-Bayer-Chef Manfred Schneider.

Seinen eigenen Nachfolger als ThyssenKrupp-Chef will Schulz innerhalb des Konzerns finden. "Ich favorisiere eine Lösung im Konzern, weil wir den Kandidaten dann kennen." Von den jungen Vorstandsmitgliedern sei jedes dazu geeinget.

Als Vorsitzenden der mächtigen Krupp-Stiftung wünscht sich Schulz den ThyssenKrupp-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme: "Dass ein Kruppianer die Nachfolge von Berthold Beitz in der Krupp-Stiftung antreten wird, war für mich immer klar. Schauen Sie sich doch nur mal an, was Gerhard Cromme in den Jahren vor der Fusion für Krupp getan hat. Das allein reicht schon aus."

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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