Volt-Konstrukteur Weber Rückkehr nach Rüsselsheim

Der deutsche Ingenieur Frank Weber wechselt von der Detroiter GM-Zentrale auf einen hochrangigen Managementposten bei Opel. Weber war bisher für die Entwicklung des Hoffnungsträgers Chevy Volt zuständig. Sein Wechsel sei ein Signal für die künftige Zusammenarbeit von GM und Opel, sagt er.

Detroit - Der deutsche Chefingenieur des GM-Elektroautos Volt, Frank Weber, wechselt aus den USA auf einen hochrangigen Managementposten bei Opel. Er werde mit für die Produktentwicklung der bisherigen Tochter von General Motors  zuständig sein, bestätigte Weber am Freitag auf Anfrage in New York.

Der zum 1. Dezember geplante Schritt sei ein klares Signal für die auch künftig enge Zusammenarbeit von GM und Opel, betonte der 43 Jahre alte Deutsche ausdrücklich. "GM braucht Opel und Opel braucht GM."

Weber begann seine Karriere 1991 bei Opel und wechselte 2007 in die USA. "Aufgrund meiner Erfahrung hier wie dort, gelte ich als jemand, der die Sprache beider Seiten spricht", sagte er. Welche Position er genau bekommt, ließ Weber noch offen. GM will sich bei Opel nach den bisherigen Plänen auf 35 Prozent zurückziehen. Die Mehrheit soll der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna mit russischen Partnern übernehmen.

Webers Nachfolger beim Volt wird Doug Parks. Er arbeitete seit 2007 als Chefingenieur bei Opel für die Kompaktklasse im GM-Konzern.

Der GM-Hoffnungsträger Volt wird allein von einem Elektromotor angetrieben. Ein Generator an Bord springt nur ein, wenn die Batterien leer sind und lädt diese auf. In den USA soll der Volt 2010 starten. Opel will ein Jahr später eine eigene Variante unter dem Namen Ampera auf den Markt bringen.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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