Kabinettsbildung Wer auf welchen Posten strebt

Union und FDP wollen die Koalitionsverhandlungen zügig vorantreiben, die Ressortverteilung im neuen Kabinett soll dabei erst am Ende geklärt werden. Tatsächlich haben sich die Anwärter für die Plätze auf der schwarz-gelben Regierungsbank längst warmgelaufen.

Berlin - Union und Liberale wollen nach ihrem Wahlsieg möglichst schnell in die Koalitionsverhandlungen einsteigen, schon am Nachmittag werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle im Kanzleramt den Fahrplan für die Regierungsbildung abstecken. Doch bevor es an die Postenverteilung geht, sollen die Inhalte geklärt werden, da ist man sich in den Parteiführungen der künftigen Bündnispartner einig.

Die Anwärter für die freien Plätze auf der schwarz-gelben Regierungsbank haben sich in den Wochen des Wahlkampfes allerdings längst warmgelaufen. Einige Unions-Minister aus der Großen Koalition sind auch im nächsten Merkel-Kabinett gesetzt, manche liebäugeln mit einem Wechsel, wieder andere hoffen, endlich zum Zuge zu kommen.

FDP-Chef Westerwelle dürfte das Außenamt für sich beanspruchen. Doch was bekommen die starken Liberalen außerdem? Und die CSU? Ein zusätzliches Ministeramt muss die bayerische CDU-Schwester nach dem schwachen Abschneiden im Süden wohl abschreiben.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

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