Pemex Mexikos Präsident entlässt Chef

Juan Jose Suarez wird neuer Chef des Ölkonzerns Pemex werden. Der Ex-Brauereimanager soll die Suche nach neuen Erdgas- und Rohölquellen vorantreiben. Mexikos Präsident Felipe Calderon hatte Suarez' Vorgänger Jesus Reyes Heroles wegen Erfolglosigkeit entlassen.

Mexiko-Stadt - Angesichts fallender Ölproduktion hat Mexikos Präsident Felipe Calderon den Chef des staatlichen Monopolisten Pemex entlassen. Statt Jesus Reyes Heroles wird nun der ehemalige Brauereimanager und Banker Juan Jose Suarez die Suche nach neuen Erdgas- und Rohölquellen vorantreiben, erklärte Calderon am Montag.

Die mexikanische Ölproduktion ist in den vergangenen Jahren insbesondere wegen der Schwäche des alternden Großfeldes Cantarell deutlich zurückgegangen. Seit 2004 ist sie um mehr als ein Viertel gefallen. Die Einnahmen aus dem Ölgeschäft sind für 40 Prozent des Staatshaushaltes auf Bundesebene verantwortlich.

Kritiker werfen Pemex eine ausufernde Bürokratie vor, Experten zufolge verfügt der Konzern weder über die Fachleute noch die Mittel, um neue Quellen zu erschließen. Die mexikanische Verfassung verbietet jedoch ausländische Investitionen in den Energiesektor.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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