Verhandlung im August Claassen gegen EnBW

Das Landgericht Karlsruhe wird am 6. August über die Klage des Ex-EnBW-Chefs Utz Claassen gegen seinen früheren Arbeitgeber verhandeln. Dabei geht es um die Frage, welche Einkünfte Claassens auf seine Pensionszahlung von jährlich fast 400.000 Euro angerechnet werden dürfen.

Stuttgart - Der Energieversorger EnBW  hatte die Zahlungen vor einigen Monaten gestoppt und dies mit der Tätigkeit des ehemaligen Konzernchefs für den US-Finanzinvestor Cerberus begründet.

Claassens Anwälte argumentierten dagegen, er sei dort selbstständig tätig und beziehe ein Honorar. Laut Vertrag dürften jedoch nur Gehalt, Tantiemen oder Ruhegehalt angerechnet werden. Bei der Verhandlung vor einer Zivilkammer des Landgerichts geht es um das Zustandekommen und die Auslegung des Vertrages; dazu sollen einem Sprecher des Gerichts zufolge auch Zeugen gehört werden.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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