Premiere De Posch soll in den Aufsichtsrat

Bei der Hauptversammlung der Premiere AG wird sich der Bezahlsender nicht nur in Sky Deutschland umbenennen, sondern voraussichtlich auch einen prominenten Zugang im Aufsichtsrat verzeichnen: Guillaume de Posch, ehemals Chef von ProSiebenSat.1, soll in das Kontrollgremium einrücken.

München - Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Konzerns ProSiebenSat.1 , Guillaume de Posch, soll in den Aufsichtsrat der Premiere AG , die sich in Sky Deutschland umbenennen wird, berufen werden.

Das geht aus der Einladung zur Hauptversammlung des Bezahlsenders am 9. Juli hervor. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet de Posch als Berater bei der griechischen Antenna Group. Bei Sky soll er nun offenbar helfen, das Abogeschäft profitabler zu machen.

Auf der Hauptversammlung soll außerdem die fällige Entlastung des bis Herbst vergangenen Jahres tätigen Vorstands um Michael Börnicke und die des damaligen Aufsichtsrats vertagt werden.

Als Begründung heißt es in der Einladung, dies solle im Hinblick auf schwebende behördliche und gerichtliche Verfahren geschehen.

Im Mai hatte die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) Strafanzeige gegen Börnicke, dessen Vorgänger Georg Kofler und weitere frühere Vorstände eingereicht.

manager-magazin.de

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