Dritte Amtszeit Bürkner bleibt BCG-Chef

Der amtierende BCG-Chef Hans-Paul Bürkner ist von seinen Partnern im Amt bestätigt worden und hat seinen Vertrag um drei Jahre verlängert. Der 56-Jährige Bankenspezialist, der in Yale und Oxford studierte und promovierte, leitet die Unternehmensberatung bereits seit 2003.

München - Hans-Paul Bürkner tritt zum 1. Januar 2010 eine dritte Amtsperiode als Präsident und CEO der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG) an. Die weltweit rund 600 BCG-Partner bestätigten den 56-jährigen Bankenspezialisten aus Frankfurt am Wochenende per Onlineabstimmung für die nächsten drei Jahre in seiner Position. Das teilte BCG am Mittwoch mit.

Hans-Paul Bürkner, der in Bochum, Yale und Oxford studierte und promovierte, stieg 1981 bei BCG ein und ist seit 1987 Partner der Beratungsgesellschaft. 1991 eröffnete er das Frankfurter Büro, das er bis 1997 leitete. Der Bankenexperte baute zudem die BCG-Praxisgruppe Financial Services mit auf, die bis 2003 unter seiner Leitung stand. Als Mitglied im Executive Committee trägt Bürkner seit 1998 Verantwortung für die weltweite Geschäftsentwicklung.

2003 wurde er erstmals zum CEO der Unternehmensberatung gewählt und drei Jahre später in dieser Position bestätigt. Seit seinem Amtsantritt hat sich der Umsatz von 1,1 Milliarden (2003) auf 2,4 Milliarden Dollar (2008) mehr als verdoppelt; die Zahl der BCG-Beraterinnen und -Berater stieg in derselben Zeit von 2.600 auf 4.300.

BCG wurde 1963 von Bruce D. Henderson gegründet und ist heute an 66 Standorten in 38 Ländern vertreten. Das Unternehmen befindet sich im alleinigen Besitz seiner Geschäftsführer. In Deutschland und Österreich erwirtschaftete BCG im Jahr 2008 mit 847 Beraterinnen und Beratern einen Umsatz von 369 Millionen Euro.

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