Citigroup Pandit streicht fast elf Millionen ein

Trotz des desaströsen Geschäftsverlaufs in seiner vom Staat gestützten Bank kassiert Citigroup-Chef Vikram Pandit für 2008 eine Vergütung vom 10,8 Millionen Dollar. Den Großteil davon bekommt er als Entschädigung dafür, dass er den Job angenommen hat.

New York - Der Chef der Citigroup  hat 2008 fast elf Millionen Dollar kassiert. Vikram Pandits Entschädigungen beliefen sich auf 10,8 Millionen Dollar, wie am Montag aus einer Mitteilung an die Aufsichtsbehörden hervorging.

Den Großteil von rund 7,7 Millionen Dollar zahlte die Citigroup Pandit demnach im Januar 2008 als Prämie zur Übernahme des Chefpostens. Damals war der Umfang der Krise, der auf die Finanzwirtschaft zukommt, aber noch nicht absehbar. Zu seinem Grundgehalt von knapp einer Million Dollar kamen Aktienoptionen von 1,6 Millionen Dollar.

Die US-Regierung griff der Citigroup 2008 mit insgesamt mehr als 45 Milliarden Dollar unter die Arme. Nach dem desaströsen Jahr 2008 hatte Pandit angekündigt, auf seinen leistungsabhängigen Bonus zu verzichten.

Er wollte sich zudem solange mit dem Grundgehalt begnügen, bis die Bank wieder Profit mache. Eigenen Angaben zufolge hat die Citigroup im Januar und Februar wieder schwarze Zahlen geschrieben.

manager-magazin.de mit Material von reuters