Seat Mazda-Manager wird Chef

James Muir, bisher Mazda-Europa-Chef, übernimmt die Leitung der spanischen VW-Tochter Seat. Der 50-Jährige folgt auf Erich Schmitt, der neue Aufgaben im Konzern übernimmt. Seat gilt bei Volkswagen als Verlustbringer. Zwischenzeitlich gab es Spekulationen, dass Seat verkauft werden soll.

Hamburg - Volkswagen  wechselt den Chef seiner spanischen Tochter Seat aus. Der Brite James Muir werde zum 1. September 2009 neuer Vorstandsvorsitzender von Seat, teilte der Wolfsburger Konzern am Mittwoch mit. Der 50-Jährige folge auf Erich Schmitt. Der 62-Jährige soll neue Aufgaben im Konzern übernehmen. "Schmitt wird sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen", sagte ein VW-Sprecher.

Der Marketingexperte Muir begann seine Karriere 1994 beim Konkurrenten Ford  in Großbritannien. Später wechselte er zu Mazda, wo er ab 2005 das Europageschäft leitete. Erich Schmitt kam 2006 von der VW-Tochter Audi  zu Seat, wo er die Sanierung leitete.

Schmitt hat bei Seat erhebliche Fortschritte in der Produktion umgesetzt. 1992 war der Manager zum Audi-Einkaufsvorstand berufen worden. Zusätzlich verantwortete Schmitt seit 1993 die China-Aktivitäten von Audi. In den Jahren 1992 bis 1997 war er außerdem für das Ressort Finanz und Organisation verantwortlich. Im Herbst 2006 wurde er Seat-Chef. Seat gilt im Volkswagen-Konzern als Verlustbringer.

manager-magazin.de mit Material von reuters und ap

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